Ferienhaus-Architektur, die die Natur küsst

Es kommt selten vor, dass ich mich auf Ferienhäuser einlasse, bin ich doch eher ein Freund von Hotelkultur. Doch hin und wieder entsteht in mir die schiere Lust nach einer Inventur meiner Seele und in dessen Folge auch die Suche nach Ruhe und Wohnen weit außerhalb des Alltagsgedöns.

Draußen im Garten spielt der Wind mit allerlei herbstlichem Blattwerk. Ein Eichhörnchen sucht noch nach Resten des letzten Sommers, während ich das Schauspiel vom Kamin aus und sein Geknister belausche und ganz gemütlich in meine Sinne aufnehme.

Es fasziniert, zu sehen und zu spüren, mit welcher Nonchalance die Architekten die Häuser in die Hanglage eingefügt haben, ohne die Natur in ihrer Wirkung zu stören und gleichzeitig der Natur behutsam eine Bereicherung zuzuführen.

Die Architektur der beiden Ferien-Chalets vereint auf harmonische Weise den Charme der Pfalz mit modernem Design. Viel Holz und purer Beton schaffen eine einladende Atmosphäre, während die bodentiefen Fenster atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Dorf- und Naturlandschaften und das malerische Leininger Tal ermöglichen. Ein wahres Meisterwerk, das die Tradition der Region zelebriert und gleichzeitig zeitgemäßen Luxus verkörpert. Es sind die Perspektiven, die überraschen und die Seele berühren. Hier lässt es sich sehr heimelig verweilen und schöne Momente erspüren.

Der sonnige Ausblick am Morgen auf die prächtigen Blickachsen ist eine Ode an Schönheit und Gelassenheit, die einen in ihren Bann zieht und zu einer Reise durch das Leininger Tal sowie in eine bodenständig-authentische Dorflandschaft einlädt. Es ist ein Erlebnis, das einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt und eine schiere Lust auf Entdeckungen in mir weckt.

So lasse ich mich ein auf den kühlen Wind und die klirrend schöne Herbstsonne und wandere entlang des historischen Eckbachs zum Demeter-Hofladen im Kleinsägmühlerhof am Ortseingang von Altleiningen. Hier verführt ein breites wie auch frisches Sortiment an hochwertigen Bio-Lebensmitteln zum genussvollen Einkauf. Die Tage sind gerettet und mein Kopfkino in Sachen Speiseplan nahezu überfrachtet mit allerlei bodenständigen Genüsslichkeiten.

Auch der Abend zaubert außergewöhnliche Momente.

Mit Einbruch der Dämmerung kehrt eine unbeschreibliche Ruhe ein. Die Geräusche des Tages verstummen langsam, und die Luft wird erfüllt von einer stillen Magie, die nur in den Abendstunden spürbar ist. Es ist die perfekte Zeit, um sich zurückzulehnen, tief durchzuatmen und den Moment in vollen Zügen zu genießen. Der Kamin, eine sehr schöne Auswahl an Schallplatten und ein alter Dual-Plattenspieler daneben geben dem Abend eine herrliche Betonung.

Wieder einmal sind es die anspruchsvolle Architektur und die Ausstattung von Anne und Christian Hennecke aus Grünstadt, die meine Augen bereichern. Sie zeichnet sich durch ihre kreative Raffinesse und ästhetische Eleganz aus. Sie nutzt
innovative Materialien und modernste Bautechniken, um einzigartige Strukturen zu schaffen und so eine wundervolle Willkommensatmosphäre in meine Sinne zu spülen. Hier fühle ich mich mal wirklich zuhause und auch angekommen.

Burgstrassen Apartments / https://www.burgstrasse.haus

Gelebte Werte – Hotelmanager Ingo Domaschke

Im Osten Deutschlands aufgewachsen, war Ingo Domaschke schon sehr früh klar, dass er raus will, die Chancen der Freiheit entdecken möchte und mehr als nur unbedingt all die mannigfachen Kulturen und deren Menschen darin entdecken muss und hier seine berufliche Erfüllung findet. 

Nicht musikalisch und schon gar nicht von der Schauspielkunst bereichert, wählte er die Herausforderungen in der Hotelbranche. Ausbildung und Studium in der Schweiz, lange Aufenthalte und harte Managementtrainings in Amerika, Österreich und dann … 11 Jahre in Asien. Alle Aufgaben in der Hotellerie und insbesondere in Asien waren für ihn sehr prägend. Während in Deutschland eine eher flache Hierarchie und eine starke Regulierung typisch sind, sind in Thailand Hierarchien oft weniger transparent und traditionelle Werte spielen eine größere Rolle. In Asien begegnen sich die Menschen mit einem Lächeln und sind sehr herzliche wie aufmerksame Gastgeber. Gerade hier … in Asien hat er verstanden, dass Führung tief in den Menschen und der Kultur verwurzelt ist. Ingo Domaschke legt Wert auf maßgeschneiderte Erlebnisse sowohl für Gäste als auch für Kollegen. „Jeder Gast kommt aus einem bestimmten Grund, sei es geschäftlich oder privat. Hier im Hotel passen wir jeden Kontaktpunkt individuell an – von den Annehmlichkeiten bis hin zum kulinarischen Angebot“, erklärt er. Diese Liebe zum Detail, seine wertschätzende Art und seine ausgeglichene Ruhe haben seinem Wirken viel Anerkennung und Respekt eingebracht.

Mit jeder Begegnung fällt mir auf, dass Ingo Domaschke viel Ruhe ausstrahlt. Er wirkt sehr widerstandsfähig, visionär und charismatisch. Sein Job erfordert viel Gespür für eine achtsame Personalentwicklung und -führung, denn nur so findet er jene Kreativität und den nötigen Planungsfreiraum, um einen solchen Relaunch wie jetzt hier im Hilton Düsseldorf zu bewältigen. Und wenn er gerade über die Schultern zur Bar schaut, kann man sein zufriedenes Schmunzeln erkennen. Das Team zaubert mal wieder.

Die Wiedereröffnung eines Hotels birgt Risiken und Chancen. Man muss sich anpassen, Chancen nutzen und mit Situationsbewusstsein vorangehen. All dies gelingt ihm vorzüglich, denn er ist in jedem Moment und in jeder Ecke des Hotels unmerklich präsent. Sein Engagement für Beständigkeit wie auch für Achtsamkeit gewährleistet, dass jeden Tag maßgeschneiderte Erlebnisse und emotionale Verbindungen geschaffen werden und so eine charmante Gastfreundschaft gelebt und aufrechterhalten wird. Hier im Hilton ist die freundliche Kundenorientierung spürbar. Der Gast ist willkommen, erfährt Wertschätzung und darf gern sein schweres Alltagsgepäck abladen.

Auch wenn am frühen Morgen der nasskalte Nebel durch die Gassen schleicht und der Wind allerlei Blattwerk in Unruhe bringt, startet Ingo Domaschke mit einer Laufrunde in den Tag. Ein kurzer Stopp beim Bäcker und dann den ersten Kaffee im gemütlichen Zuhause. Mit viel Ruhe und sicherlich mit einem entspannten Lächeln bereitet er das Frühstück für seine Familie, bevor er sehr zuverlässig um sieben Uhr im Hotel die Herausforderungen des Tages annimmt. Nein … Probleme gab es letzte Nacht nicht, sondern einige Aufgaben für sein engagiertes Team. Alles wurde gelöst. Natürlich gibt es sehr viel Skurriles und Merkwürdiges, aber auch Übliches und Alltägliches im Getriebe eines Hotels. Daher ist es eine wichtige Aufgabe, dass der Gast das Hotel zufrieden verlässt, auch wenn ab und an einige Gäste sehr geschickt versuchen, die Grenzen extrem auszutesten. So wird sein auch mal zu Sport. Doch auch darauf hat Ingo sein servicefreundliches Team trainiert. Den Start in den Arbeitsalltag beginnt er mit seinem ganz eigenen Lächeln und einer entspannten

Teambesprechung, denn alle Abläufe sind längst bekannt und sensibel justiert. 760 Gäste, mindestens 760 Sonderwünsche sind zu bewältigen. Dazu gesellen sich fünf Tagungen mit ganz besonderen Anforderungen an Technik und auch an die Gastronomie. Auch hier gibt es kreative Lösungen, denn solche Anforderungen sind hier im Hilton Tagesgeschäft.

Es bleibt spannend im Hilton, denn Stillstand steht nicht auf der Agenda der unternehmerischen Leidenschaft von Ingo Domaschke und seinem Team. Sie verstehen es, mit ihrem kreativ-charmanten Gespür ein vorzügliches Haus stets im Puls der Zeit zu halten.

Ich bin mir auch sicher, dass Ingo am Abend mit seinem ganz eigenen Lächeln den Arbeitsort verlässt und in die ausgleichende Familienwelt eintaucht.

Eine puristische Schönheit – Hôtel du Couvent, Nizza

Aufruf zum Boarding. Flug LH1058 nach Nizza. Der frühe Morgen fühlt sich in meinem Körper nicht gerade gut an. Der Kaffee im Pappbecher ist ganz schön weit weg vom typischen Kaffeearoma und löst in mir grausige Assoziationen aus. Die Tageszeitung längst vergriffen. Nur das Werbeblatt des deutschen Parlaments verstreut sich völlig ungeniert im Ständer. Welch Glück, konnte ich einen Fensterplatz ergattern, und sehne mich bereits nach einem Powernapping und den Blicken auf Frankreich. Doch beides finde ich, wenn überhaupt, nur in meinen Tagträumen. Mit viel Gerüttel – Powernapping ade – durchbricht das Flugzeug die fett-grauen Wolken. Frankreich hat den Himmel zugezogen und verbirgt sich unter fetten Wolken.

Service ist hier eine liebenswerte Selbstverständlichkeit „Nous sommes ravis de vous accueillir. Nous ferons tout notre possible pour que cela soit possible, bien sûr…das sie früher in ihrem Zimmer sind“. Chapeau … das nenne ich mal Aufmerksamkeit. Ich bin angekommen in einer puristischen Schönheit. In einem gemütlichen Kokon aus herzlicher Gastfreundschaft, gepaart mit einer Unvoreingenommenheit, die man nur noch selten in der facettenreichen Hotelwelt findet.

Erst kürzlich schrieb ich in einer Kolumne von der Alltagsflucht ins Hotel. Hier, nur 1,5 Stunden von Frankfurt, bekomme ich eine gewaltige Genuss- und Servicekultur geboten. Abtauchen, abschalten, Welten wechseln, neue Blickachsen in sich entdecken und sich einfach mal wieder verwöhnen lassen und das Jetzt mit Blick auf Morgen genießen. Hier ist es fein kultiviert. Das Personal ist ausgezeichnet geschult und dem Gast weitaus näher als so mancher Psychologe. Ganz schnell wird spürbar, wie sich die Seele gemütlich in den Sessel platziert und auf feine Lebensqualität schaltet.

Ad hoc und ohne zu denken habe ich entschieden, meinen Aufenthalt zu verlängern. Der Job, der Auftrag, welcher mir diese Einladung nach Nizza bescherte, darf mal zwei Tage pausieren. An den Spiegel über dem Waschbecken vermerke ich den Hinweis: „Kein Telefon und kein Social-Media-Gedöns.“ Einfach mal ganz weit abtauchen und tief dieses einzigartige Refugium über Nizza einatmen.

Ja, manchmal bin ich so schön bekloppt oder noch ein naives Entdeckungskind, welches die Arme der Mutter sucht, um sich einzukuscheln. Hier wird es mit Fortune zelebriert. Die Zimmer lassen noch immer das historische Kloster erkennen. Die Klänge und auch die Farbgestaltung der Räume fühlen sich als gegeben und sehr harmonisch-stimmig an. Eher puristisch und dennoch fein in Harmonie gekleidet.

Hier findet die laute Welt zu einer demütig schönen Stille. Diese Ruhe wird zum Schlüssel des Hörens und ruft fast unmerklich zum Ausmisten meiner Gehirnwindungen auf und lässt die Zwischentöne des Lebens aufmerksamer hören.

Hier im Hôtel du Couvent bieten 88 Zimmer und Suiten herrlich ruhige Atmosphäre. Ich glaube, dass es eine Psychologie von Raumgestaltung gibt und dass Räume etwas mit uns machen. Hier wurden Räume geschaffen, die etwas Positives tun für die Menschen, die sie nutzen, beleben wie auch erleben.

Ich fühle mich angekommen und auch aufgenommen. Ich denke für niemanden mehr, ich suche auch nicht nach Worten oder sortiere in meinen Gedanken: Ich bin eingenommen von all den angenehmen Seelenschmeicheleien, die wie die Morgensonne am Morgen in die prächtigen Hoflandschaften schleicht.

Und es ist purer Genuss … einfach wohlig in der zu sitzen und den wenigen Wolken am Himmel Nummern zuzuordnen.

Ob im Restaurant oder an der Bar. Die Augen weit auf Achtsamkeit gerichtet. Nicht stört oder ist unnötig. Der Augenblick wird zum Serienblick. Der Service beherrscht eine sehr angenehme Servicekultur und gestaltet für seine Gäste atmosphärisch sehr schöne Momente. Ob Fisch, Fleisch oder Gemüse … die Küche begeistert mit frischen, regionalen Produkten und sehr spannender Aromatik. Alles etwas puristisch, doch sehr authentisch und geschmacksintensiv.

Und zum Abschied … Fein-klösterliche Brotkultur

Im Hôtel du Convent wird in der eigenen Brotmanufaktur auch ein prächtiges Brot mit frischen Gartenkräutern gebacken. In wahrer Klostertradition wird das Mehl im Kloster frisch gemahlen und aus verschiedenen alten Getreidesorten bester Qualität aus der Region hergestellt. Auch der Teig und die Hefe werden hier selbst hergestellt. Das Brot erzählt eine Geschichte und regt ungemein all unsere Geister an. Dazu feines Olivenöl, eine Brise Côte d’Azur und einen schönen Wein. La vie est belle !

Hotel du Convent / 1 rue Honoré Ugo, 06300 Nice, France
www.hotelducouvent.com
+33 (0)4 12 05 55 60

Wenn Hoteldesign einer Stadt den Spiegel zeigt – Das Miiro in Wien

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder,

sondern Kunst macht sichtbar.

Geschickt und elegant wurde in Wiens bester Lage das Hotel Miiro Palais Rudolf direkt am Rudolfsplatz 11 platziert. Das Viersternehotel verbindet klassische Wiener Architektur mit modernem Design und kuratierter Kunst. Das neue Viersterne-Boutiquehotel mit 64 Zimmern interpretiert die traditionelle Wiener Stadthausarchitektur neu und verbindet klassische Eleganz mit zeitgenössischem Stil.

Inspiriert von der kulturellen Geschichte Wiens versteht sich das Hotel als moderne Hommage an die Stadt. Das Interior-Design gestaltete James Thurstan Waterworth, Gründer des Londoner Studios Thurstan und ehemaliger European Design Director bei Soho House. Das Wiener Studio Archisphere unter der Leitung von Gabriel Kacerovsky, der auch das architektonische Konzept entwickelte, setzte das Projekt um. Sein Ziel sei es gewesen, das Flair eines klassischen Wiener Stadthauses neu zu interpretieren. Das Palais Rudolf wurde mit viel Gefühl als lebendiger Ort konzipiert, nicht als Denkmal. Hier ist jede Proportion, jedes Licht und jede Textur bewusst gewählt, um Wiens poetische Dualität einzufangen – seine stille Eleganz und seine kreative Kühnheit.

Die 64 Gästezimmer, darunter zwei Suiten, sind in warmen, natürlichen Tönen gehalten und verbinden klassische Elemente wie Fischgrätparkett und Vintage-Möbel mit modernen Akzenten. Einige Suiten verfügen über private Balkone mit Blick auf den Rudolfspark oder den begrünten Innenhof.

Auch die öffentlichen Bereiche greifen das Wiener Lebensgefühl auf: Tagsüber erinnern sie an Kaffeehäuser, abends verwandeln sie sich in Brasserien. Ein Boutique-Gym, ein Refresh-Room für frühe Anreisen und späte Abreisen sowie kuratierte Kunstwerke österreichischer Künstlerinnen und Künstler – darunter Maria Lassnig, Peter Sengl, Jürgen Messensee, Max Weiler, Rudolf Hradil und Christian Ludwig Attersee – bereichern das Hotel ungemein.

 

„Du bist nie mehr so jung wie heut … an einem Sonntag in Avignon …“

trällerte einst der „Spatz von Paris“ Mireille Mathieu. Es ist die Lebensfreude, die diesem Schlager entspringt und auch noch im etwas kühlen März dazu animiert, die herrlichen Landschaften der Provence mit offenem Verdeck zu genießen.

Mitte März wirkt die Provence nahezu verschlafen im Vergleich zur Hauptsaison im Sommer. Das gilt selbst für so bekannte Reiserouten entlang der Rhône. Prächtig schmiegen sich die Orte Orange mit seinem römischen Theater, das zu den besterhaltenen Bauten der Antike zählt, Avignon mit seinem monumentalen Papstpalast oder das pittoreske Bergdorf Gordes an den berühmten Flusslauf an.

Zwischen Orange und Avignon, inmitten eines duftenden kleinen Gartens mit Blauregenspalieren im Herzen der charmant-mittelalterlichen Stadt Villeneuve-lez-Avignon gelegen, hat das Klosterhotel „Le Prieuré“ aus dem 14. Jahrhundert einen nur selten anzutreffenden Reiz. Mit seinem Klostergarten und den Glyzinien-Spalieren malt das kleine Hotel, fast harmonisch, feine Linien in unsere Seelenlandschaft.


Für Jean-André und Geneviève Charial strahlt dieses ehemalige Kloster vor allem Ruhe und Entspannung aus. Um das Haus stilgerecht zu renovieren, hat Geneviève Charial ganz genau zugehört, was die Mauern ihr zuflüsterten, und sie hat aus dem Haus ein liebevolles „select maison“ gemacht.
Die verschiedenen Zimmer und Suiten sind auf drei Gebäude verteilt, in denen sich Moderne und das ursprüngliche Erbe dieses Orts mischen.

Im hoteleigenen Restaurants, direkt am Ufer der Bourbince, erwartet den Gast ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. Inmitten des ruhigen Ambietes des ehemaligen Klosters verkörpert das Restaurant Prieuré Baumanière die Eleganz einer mediterran inspirierten Küche. Die Speisekarte des vorzüglich geführten Restaurants zelebriert ganz besondere Schätze der Region. Küchenchef Christophe Chiavola kreiert lebendige, ausgewogene Gerichte aus saisonalen Zutaten und Gemüse aus dem eigenen Garten. Es ist ein genussvolle Auszeit, die das kulinarische Erbe mit den typischen Aromen des Südens verbindet und all unsere Sinne hellwach werden lässt. Zu den Weinen des nahegelegenen Weingutes Château de Beaucastel werden typische Gerichte der Region wie Foie gras von Enten aus dem Land gepaart mit Gariguette-Erdbeeren aus Nîmes, oder gebratenen Tauben aus der Region Costières mit Salbei sehr kreativ auf die Teller in Szene gesetzt. Auch in Sachen Fisch zeigt die Küche eine excellente Kompetenz. Ohnehin versteht es Küchenchef Christophe Chiavola eine wundervolle Bouquet an Aromen sehr geschickt in unsere Sinne zu plazieren.

Bevor die Reise weiter Richtung Süden führt … ganz klar ein längerer Stopp auf dem Weingut Château de Beaucastel in Courthézon. Hier präsentiert Familie Perrin einen ausgezeichneten AOC Châteauneuf-du-Pape. Eine prachtvoll-fleischige Cuvée höchster Güte aus dreizehn Rebsorten.

Mallorca! Magische Nächte… und genüssliche Tage – Castell Son Claret

Un sueño! Hier lege ich gerne meine Seele auf eine Liege in schönster Parklandschaft und genieße mitten in der Nacht die Stille, einen prächtigen Vino Tinto Batibalauisi und den prächtigen Sternenzauber am Himmelszelt.

Es ist ein wahrlich magischer Ort, den der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und Ehefrau Christine unweit von Andratx in das Vorgebirge der Tramuntana gezaubert haben. Wahrer Luxus liegt im Besonderen. Ursprünglichkeit, Anmut und Schönheit der Natur sind Kostbarkeiten, die uns Ruhe und Kraft geben.

Castell Son Claret ist ein solcher Rückzugsort, der durch puristische Ästhetik und die harmonische Einbindung in die Natur zum Durchatmen und zu vollkommener Entspannung einlädt. Eingebettet in eine malerische Berglandschaft im Westen der Baleareninsel liegt das historische Anwesen des Castell Son Claret mit seinen zahlreichen alten Oliven-, Zitrus- und Granatäpfelbäumen, dem schlossartigen Haupthaus und 8 idyllisch im Garten verteilten Nebengebäuden.
Über eine von hohen Palmen und einem Blumenmeer gesäumte Allee erreicht man das anmutige Anwesen, dessen Grundstein im Jahr 1450 gelegt wurde. Nicht nur der gepflegte maurische Garten, wo es nach Bergamotte, Vetiver, Jasmin, Koriander und Rosen duftet, lädt mit kleinen Sitzecken zum Verweilen ein. Hier gibt es mindestens 1001 Orte zum Innehalten und Sinnlichkeiten zu entfalten.

 Im 17. Jahrhundert bestand das Areal aus fünf Liegenschaften. Erst der Namensgeber Don Gabriel Claret, der das Haus im 18. Jahrhundert als Herrschaftssitz bewohnte, vereinigte diese zum 132 Hektar großen Anwesen, welches bis heute zum Castell Son Claret gehört. 100 Jahre später wurde das Schloss um einige Gebäude und Stallungen erweitert. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt das Castell seinen gegenwärtigen Grundriss und seine Fassade. Nach liebevoller und originalgetreuer Restaurierung durch die Eheleute Kühne wurde das Castell Son Claret im Mai 2013 als Luxushotel eröffnet. Der charmant-souveräne General Manager Björn Spaude führt das Hotel mit viel Gefühl für große Gästekultur und Servicefreundlichkeit. Nichts ist Zufall. Nichts ist unnötig. Nichts aufwendig.

Mit seiner puristischen Ästhetik, die sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügt, bietet das Hotel eine Oase der Entspannung und Entschleunigung. Kostbarkeiten wie Ursprünglichkeit, unaufdringlich-herzliche Gästebetreuung und charmanter Luxus schenken Vertrauen, Wohligkeit und Sinneskraft.

Die luxuriösen, bis zu 140 qm großen Demi-Suiten im Haupt- oder im Gartenhaus nehmen gefangen. Elegante Braun- und Karamell-Töne, crémefarbene Stoffe und edles, massiv wirkendes Holz schaffen ein warmes und einladendes Ambiente. Jede Suite ist individuell mit Schlaf- und Wohnbereich sowie einem edlen Marmor-Badezimmer mit Badewanne und Dusche ausgestattet. Alle Demi-Suiten verfügen über ein luxuriöses Kingsize-Bett, Bettwäsche aus ägyptischer Baumwolle sowie Verdunkelungsläden für optimale Schlafqualität. Einige der Demi-Suiten bieten eine möblierte Terrasse und Garten.

Am Abend erwartet Sternekoch Fernando Pérez Arellano im stimmungsvoll beleuchteten Restaurant Zaranda im besten Restaurant mit dem besten Koch der Insel seine Gäste: Der Spanier Fernando Pérez Arellano verwöhnt seine Gäste mit vielfältigen Sinneseindrücken. Zahlreiche Auszeichnungen wie „Newcomer des Jahres“ oder „Koch des Jahres“ honorieren die Leidenschaft von Fernando und seinem kreativen Team. Mit der Eröffnung des Hotels im Mai 2013 fand das seit 2006 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Zaranda im Castell Son Claret ein neues Zuhause und begeistert seitdem Liebhaber kulinarischer Höhepunkte.

Jaaa! Es ist definitiv ein kulinarisches Erlebnis auf höchstem Niveau. Pérez Arellano verführt die Sinne im stilvollen, mit lokaler Kunst ausgestatteten Ambiente mit außergewöhnlichen Kompositionen aus marktfrischen Zutaten. In der Showküche präsentiert der Sternekoch und sein Team großes Kino. Seine exquisit-mallorquinischen Kreationen sind reich an lokalen Gewürzen und Aromen.

In der ehemaligen Kapelle des Anwesens lädt Sie die Castell Bar mit ihrer harmonischen Verschmelzung von Historie und moderner Kunst ganztägig zum Genießen ein. Tagsüber wird hier unter anderem eine reichhaltige Auswahl von Kaffee- und Teespezialitäten serviert.

Und die sicherlich größten Seelenwolken zaubert das opulente Bellesa de Claret Spa mit maurischem Hamam, Tepidarium, Sauna sowie Innenpool ist eine Oase der Ruhe und Regeneration.  Stilvolles Ambiente, das modernstes Wellnessvergnügen mit natürlichen Materialien und Farben verbindet. In sogenannten „Pocos Núvols“, übersetzt „Himmelszelten“, werden im herrlich duftenden Garten Massagen unter freiem Himmel angeboten. Außerdem wartet hier der dunkelblau glitzernde Pool – naturbelassenes Wasser- mit einer Erfrischung.

Castell Son Claret / Carretera Es Capdellá-Galilea, km 1.7 / 07196 Es Capdellá, Calvía (Mallorca)

Außergewöhnlich ungewöhnlich – Landhotel Can Curreu, Ibiza

Hier hat Genuss eine völlig neue Orientierung parat. Letztlich beginnt Genuss an jenen Orten und in jenen Momenten, wo der Alltag im Stau steht und unsere Sinne ausgeleiert sind.

Herrlich und einsam, versteckt in den sanften Hügeln von San Carlos, oberhalb von Santa Eulària des Riu, hat sich das Landhotel Can Curreu in die prächtige Naturlandschaft eingefügt. Ein wesentlicher Teil der Gebäude ist zweihundert Jahre alt. Die historische Tradition eines ehrwürdigen Landguts wird an vielen Ecken und kleinen Gassen spürbar. Ein sehr angenehmer Sound der Stille weht durch die zahlreichen Gärten. Ja! Hier gelingt es geradezu nonchalant, die Natur und den Menschen in Einklang zu bringen. Hier wurde ein Refugium mit höchsten Qualitätsansprüchen in feiner Eleganz und dezenten Nuancen von Exklusivität in eine farbenprächtige Landschaft gestaltet. Die geräumigen Chalets und Zimmer wurden so geschickt designt, dass der Gast sich sofort heimelig und angekommen fühlt. Hier kratzt nichts auf der Seele. Nichts quält das Auge. Hier hat man mit viel Liebe und feinfühligem Gespür für landestypische Elemente und Farben gestaltet. Teilweise haben die Chalets private Terrassen mit einer beeindruckenden Aussicht in das Tal und hinaus auf das Meer.

Im Mittelpunkt des Anwesens nimmt ein großzügiger Spa-Wellnessbereich in die Arme und verwöhnt mit allerlei Wohlfühlzonen und Poollandschaften. Auch ein Hamam und eine Sauna sind seelenfein eingefügt. All dies wird sehr charmant mit einer unaufdringlichen Servicefreude des Personals gekrönt.

Im Restaurant Can Carreu, einer feinen Essenz von Ibiza, kommt ganz sanft eine relativ aufkommenden Seelenzufriedenheit auf. Ganz schnell fühlt man sich hier angekommen, vergisst aller Gedöns und Getue. Hier erfährt „Müssen“ eine Verweigerung bzw. wird ganz rasch eliminiert.

Die Authentizität und Herzlichkeit der sehr aufmerksamen Teams um Damian Monboute im Service kommen von Herzen und werden gutierend wahrgenommen. Man spürt, dass es ein Herzensanliegen ist. Das Laissez-faire der prächtig blühenden Gartenlandschaften verstärkt jeden Moment und lässt eine beeindruckende Erinnerung in uns zurück. 

Unbedingt auch die Wertschätzung für die Küche. Küchenchef Gregorio Kovacs gestaltet mit den Ressourcen der direkten Umgebung schmackhafte Speisen ohne jegliches Tamtam und Chi-Chi auf den Tellern. Hier erkennt und schmeckt der Gast sofort, was er genießt. Die Seezunge, einer der feinsten Fische, gefällt mit zartem, aromatischem und dezentem Geschmack. Die Gemüseküche ist sehr authentisch und natürlich aus eigenem Anbau.

Für mich war es eine wundervolle Auszeit voller Genuss, Eleganz und inspirierender Augenblicke hallen laut und ohne jegliche Gefahr nach.

Es ist eine besondere Magie, die hier unseren Geist in Inventur schickt und mit sorgenloser Leichtigkeit wieder entlässt.

Hotel Rural & Spa Can Curreu, 07850 Santa Eulalia del Río

+34 971 33 52 80
hotel@cancurreu.com

Pur und eins mit der Natur – Finca Legado

Hier, sechs Kilometer westlich von Santa Eulalia, inmitten einer prächtigen Naturlandschaft und angrenzend an Rebgärten, lässt sich die Stille in feinen Klängen hören. Pur und eben anders als alltäglich. Hier surfen leichte Winde durch Bäume und lassen uns sanfte Klänge wahrnehmen, welche all unsere Sinne neu justieren. Umgeben von majestätischen Palmen, riesigen Kakteen, Obst- und Zitronenbäumen, unzähligen lila Bougainvillea- und Hibiskuspflanzen und fruchtbarem Ackerland. Hier und da wird die ländlich-friedliche Atmosphäre von Lebensklängen zahlreicher Vögel, Grillen und Frösche verfeinert.

  • Die beiden kreativen Österreicher Andi Lackner und Andreas Oberkanins haben eine in sich ruhende, kleine wie auch feine Oase inmitten einer fruchtbaren Landschaft geschaffen, welche unserem Seelenheil schöne Verweilpositionen bietet. Tradition, Authentizität und Genuss wurden sehr fein in Harmonie und im Einklang mit der ibizenkischen Natur gepackt. Das Design, die Servicekultur und unbedingt auch die Kulinarik wurden nicht verkünstelt, sondern als gegeben angenommen und mit seelenschönen Elementen bereichert.

    Auf der Finca Legado finden Luxus in der Einfachheit, geborgene Gemütlichkeit, ehrlich-herzliche Gastfreundschaft, dezente Eleganz und wertschätzender Stil statt. Es ist ein wohliges Zuhause für Seele und Geist.

     

  • Und dann gibt es hier auch ganz viel Liebe. Die Liebe zu regionalen Bio-Produkten und reichhaltiger, hausgemachter, gesunder Kost steht hier im leidenschaftlich gelebten Mittelpunkt. Frische Eier von eigenen Hühnern, welche hier auch mal durch mancherlei Beine schlüpfen, und reichlich frisches Obst wie Zitronen, Orangen, Aprikosen und Pflaumen direkt vom umliegenden 3,5 Hektar großen Ackerland bieten eine unendliche Auswahl an hausgemachten Köstlichkeiten wie Bio-Marmeladen und frischen Obstkuchen. Hier hat das Frühstück auch kein Ende, weil das Uhrwerk der Finca Legado längst im Ruhestand ist.
  • Alle Räume – von der Tapete über Stühle und Schränke bis hin zu Accessoires – wurden von Andi Lackner und Andreas Oberkanins so gestaltet, dass sie nahezu perfekt auf alle Sinne wirken, ohne das Auge zu verletzen. Kein Raum gleicht dem anderen – jeder hat seinen eigenen, verführerischen Charakter. Das einzigartige Legado-Haute-Boho-Interieur wurde von Andi Lackner entworfen, der jeden Aspekt der Stoffe, Tapeten und Möbel entwarf und mit einer Mischung aus gesammelten Gegenständen und recycelten Materialien akzentuierte. Von Stühlen, Lampen und Beistelltischen bis hin zu Schränken und Bettgestellen – alles atmet den eklektischen, handwerklichen Vintage-Look, für den das Legado viel weltliche Aufmerksamkeit gewinnt. Hier hat der Sound der Stille und Geborgenheit völlig neue und definitiv authentische Klänge. 

    km 10 Carretera de Ibiza a Santa Eulalia del Rio, 07840 Santa Eulalia del Rio /  https://www.legado-ibiza.com

Die schöne Mitte – Weingut & Gästehaus Giwer

Ich mag diese Fotos vom Weingut und seiner Gastfreundschaft. Mag mich ihnen gerne annehmen. Im Mittelpunkt der Moment … das Produkt … und auch der Mensch. Es benötigt nicht viel, um in positiver wie auch inniger Verbindung mit Menschen zu kommen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie angenommen und auch angekommen sind. Dass sie innehalten und einfach mal ihren Sinnen lauschen. Im Mittelpunkt die Kerze. Im Mittelpunkt die Tischkultur. Im Mittelpunkt der Gast.

Peter Giwer bezeichnet sein Wirken als Weinmacher. Doch wer seine Weine erlebt, wird mir zustimmen: Er ist ein Weinkreateur, denn er macht keine Weine, sondern gestaltet sie mit brachial schöner Lebensfreude und all seinen Sinnen. Er mischt ganz geschickt Leidenschaft, Innovation, Erfahrung und auch Tradition ins Glas. Seine Weine sind fernab vom Mainstream, jedoch tief in stilistisch feiner Weinkultur. Sein Tun ist eine Kunstfertigkeit, in welcher er den ganz eigenständigen Charakter seiner Weine abbildet.

Peter denkt nicht groß, sondern bleibt sehr bodenständig, ehrlich und sehr seiner Heimat Wasserliesch in der Region Trier verbunden. Knapp sechs Hektar werden fein und fürsorglich kultiviert. Seine Leidenschaft gehört weitgehend dem Grauburgunder wie auch dem Weißburgunder und unbedingt auch dem Ebling, einer der ältesten kultivierten Weinreben Europas.

Auch als Gastgeber verstehen die Giwers die sensible Kunst im Austausch mit Menschen. Sie verstehen und leben Gastfreundschaft mit ganz viel Herzlichkeit. Hier kann man sich völlig auf das Du und Du mit Mensch und Wein einlassen.

Mit einem frischen, leicht spritzigen Ebling und einem verträumten Blick in die wunderschöne Hoflandschaft der Giwers lasse ich am Abend den Alltag hinter mir. Die Nase nimmt ganz zart Nuancen von reifer Zitrone und grünen Äpfeln wahr. Die Säure, sehr angenehm, nagt überhaupt nicht in meinem Körper. So schmeckt ein Wein mit Charakter und lädt zudem zur Brotzeit ein.

Es ist wahrlich Zeit, sich auf die Kunst des Genusses einzulassen. Hier bei Familie Giwer tat ich es gerne.

Neudorfstraße 24, 54332 Wasserliesch / 06501 180522

Stille Romantik mit Stil und bester Servicekultur – Schlosshotel Münchhausen

Buchsbaumkugeln stehen Spalier, Rosen blühen, und eine schmale, kopfsteingepflasterte Straße führt durch die imposante Torbogenbrücke über den Burggraben zu einer Insel der Stille, fern vom Brausen und Rackern der Welt, umgeben von einem verwunschenen Park. Das ist „Schloss Münchhausen“, ein wahrhaft romantisches Versteck an der Grenze der geschichtsträchtigen Stadt Hameln, etwa eine Autostunde südwestlich von Hannover.

Hier im Schlosshotel ist mehr als nur eine besondere Lebensart spürbar. Authentisch-herzliche Gastfreundschaft und ein außergewöhnlicher Kundenservice auf höchstem Niveau. Bereits kurz nach der Ankunft und einer charmant-spannenden Entdeckungsreise durch das historische Schlossgemäuer findet meine Seele eine Oase der Ruhe im großzügig gestalteten Spa- und Wellnessbereich, welcher teilweise sehr harmonisch in das Gewölbe und den Burggraben designt wurde.

Die Zimmer, ob in der „Zehntscheue“ oder hinter dem dicken „Schlossgemäuer“ aus dem 16. Jahrhundert, sind von fürstlicher Eleganz mit modernster Ausstattung des 21. Jahrhunderts, großzügig und mit edlen Materialien bereichert. Hier wohnt es sich wohlig und sehr entspannend. Meine unnötigen Gedanken und die üblichen Sorgen des Alltags hängen weit draußen vor der Toreinfahrt. Nicht stört oder irritiert. Auch der Service überzeugt wesentlich mehr als je erwartet. Hier zelebriert man dezente Lösungsorientierung.

Auch die kulinarischen Ereignisse sind weit über die Grenzen hinaus keine Geheimnisse mehr. Tief unter den mittelalterlichen Kellergewölben, fast auf Augenhöhe mit dem kleinen, verträumten Burgsee, entdecke ich das Restaurant „Schlosskeller“, ein nett unkompliziertes Restaurant mit besonderem Charme und Freundlichkeit. Hier im stimmungsvollen Ambiente kommen bodenständige Klassiker und regionale Spezialitäten auf den Tisch.

Dennoch wechsle ich lieber in die Champions League und wähle für heute die feine Kulinarik im Restaurant Hilmar. In den historischen Renaissance-Räumen serviert im Hilmar das sehr servicefreundliche Team Ess-Erlebnisse voller Überraschungen. Einfallsreich verbindet die neue Küchenchefin Anna Köpke im Gourmet-Restaurant Tradition und Moderne, Haute cuisine à la française mit mediterranen Zwischentönen und einem Zauber an heimischen Aromen.

Die Weinkarte: ein wahrhaftes „Gedichtband für den Gaumen“. Deutsche Spitzenlagen gepaart mit außergewöhnlichen Tropfen der Neuen und Alten Weinwelt.

Und wenn noch alle schlafen, schmiegt sich feiner Nebel auf die satten Fairways des 18-Loch-Golfcourts „Baron von Münchhausen“: ein Abschlag am frühen Morgen, allein in Harmonie und prächtigen Naturlandschaften. Klingt geradezu magisch, weil auch der Nachhall feine Töne folgen lässt. Ein landschaftliches, ehrliches Ereignis beginnt direkt am Schlosshof. Eingebettet in das Tal des Beberbaches bedarf es an manchen Stellen einer gewissen Spielpraxis, will man sein Handicap halten oder verbessern. Trotz seiner feinen Tücken ist der Platz an allen Stellen reizvoll und beherrschbar.

 

Schlosshotel Münchhausen / Schwöbber 9 | 31855 Aerzen bei Hameln

http://www.schlosshotel-muenchhausen.com