Die Pfalz – Ein „must have“ für alle Weinliebhaber!

Nonplusultra für den Einstieg in die Traumwelten. Andere suchen ihr Glück im Keks und vertrauen deren Wahrsagung. Doch der wahre Stoff, aus dem die Träume sind, ist der Wein. Wein ist eben nicht nur eine banale oder zu vernachlässigende Flüssigkeit, die immer und überall gleich schmeckt. Es gibt definitiv kein anderes Getränk und auch kein anderes Genuss- oder Lebensmittel auf der Welt, das in so ungeheuer zahlreichen Varianten angeboten wird. Genuss- und Marketingexperten bereitet das Kopfschmerzen, Sommeliers, Weinritter und Weinfreunde hingegen ganz häufig viel Anlass zu Freude und Vergnügen. Sicher ist auch, dass Wein nicht einfach mal so aus einem luftleeren Raum oder einem tristen Himmel kommt. Wein… wächst an besonderen Orten und in besonderen Naturlandschaften, oft schon seit Jahrhunderten. Über Generationen hat man seinen An- und Ausbau verfeinert. Wein ist voll behaftet mit mannigfach-bunten Geschichten und öffnet Augen für herrlich-schöne Landschaften und die Herzen für neue und ganz besondere Freundschaften. 

Schon zu den Zeiten der Römer wurden viele und heute bekannte Lagen der Pfalz mit Reben bepflanzt. Einzelne Weinmacher begriffen, dass Wein anders duftet und schmeckt, wenn er von einer anderen Lage, einer anderen Region und auf einem anderen Boden wurzelt. Aus Frankreich schickt der bekannte Winzer Bruno Prats aus dem Medoc seinen Kollegen der Pfalz seine ganz spezielle Definition: „Terroir erfasst alle natürlichen Voraussetzungen, die die Biologie des Weinstocks und demzufolge die Zusammensetzung der Traube selbst beeinflussen. Doch der jung-wilde wie auch kreative Pfälzer Weinkreateur mag sich besonders gern den Worten von Robert Parker anschließen  „Terroir muss man sich vorstellen wie Salz, Pfeffer und Knoblauch. In vielen Gerichten bilden diese Gewürze eine unentbehrliche Komponente, die ihnen wundervolles Aroma und Charakter verleiht. Für sich allein dagegen bringt man sie meist kaum runter“.

Dass die Pfalz verdammt nah an Frankreich lehnt lässt sich in den facettenreich-bunten Reblandschaften erkennen und im Glas erschmecken. Bei den Roten setzen die Pfälzer Weinkreateure auf Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir oder auch Syrah. Chardonnay, Cabernet Blanc und Sauvignon Blanc stehen dem berühmten Riesling oder einer Scheurebe gut zur Seite und gewinnen immer häufiger viel Prestige auf internationalen Bühnen. Pfälzer Weinmacher zaubern, kreieren und gestalten mittlerweile Weine, die häufig auch französische Vorbilder in den Schatten stellen.

Und ganz sicher… Pfälzer Winzer sind tolle Charaktere, liebenswerte Mitmenschen und charmante Gastgeber. Soviel Gastlichkeit, so viel genüsslicher Stoff für wundervolle Träume machen die Pfalz zum „Must have“!

Ja… ist denn schon Wein „achten“? Die neuen 20er Weine

Da liegt er nun im Glas… der erste Tropfen des neuen Jahrgangs 2020!

Zweifelsohne… der neue Jahrgang 2020 wird ein Großer werden. Es war ein Jahrgang, welcher fast das gesamte Wetterorchester auf die Bühnen der Natur ertönen ließ. Die frühe Traubenreife, die frühe Ernte und die zickigen Kapriolen von Madame Corona zerrten an allerlei Nerven. Da wackelten selbst die Rüttelpulte mancher Kellerei unrhythmisch durcheinander. Folglich war 2020 auch von starker Ungewissheit geprägt. Doch im Finale wurden die Weinmacher der Pfalz mit sonnigem Herbstwetter und kerngesunden, aromatischen Trauben entschädigt und brachten sodann doch noch wunderbar-prächtige Qualitäten und ordentliche Mengen hervor. Spätestens, wenn der erste Tropfen ins Glas fließt und unsere Sinne einnimmt, werden wir erschmecken, dass uns dieses Jahr große Genussfreude in die Seele spült.

Seit Beginn November füllen einige Winzer den neuen Jahrgang auf die Flasche und stellen diese auch völlig ungeniert und voller Zuversicht in den Verkauf. Was Winzer aus Neuseeland oder Südafrika uns bereits im Oktober auftischen, schaffen Pfälzer Weinmacher in höheren Qualitäten ebenfalls. Wetten!

Bereits bei den ersten Proben konnte ich feststellen, dass das Zusammenspiel von sensibler Handwerkskunst im Weinberg wie auch im Keller gepaart mit einer satten Portion Fachwissen, der nötigen Intuition und viel Achtsamkeit ausgezeichnete Qualitäten hervorbrachte.
Es ist gerade in der Pfalz zu erwarten, dass der Jahrgang 2020 Weine mit einer ganz klaren, sehr ausgeprägten Sorten- und Lagencharakteristik sowie angenehmer Säure erzeugt.

Meine Empfehlungen der „ersten Wilden 20er“:

Rivera 2020 trocken von Gerhard Schwarztrauber, Mußbach

Ein frisch-fruchtiger Cuvee aus Riesling und Sauvignon blanc, erinnert an gelbe Früchte wie Mirabelle und Mango sowie einen Touch Orange. Seine leichte Mineralität weckt Träume von Sonne, Strand und einem mehr von Meer.

2020 Sauvignon blanc trocken von Marius Meyer, Rhodt

Die Nase wird sofort eingefangen mit Aromen von Stachelbeere, grüner Paprika und Ananas. Im Mund zeigt er eine frisch-wilde Säure und einen guten Zug am Gaumen. Im Abgang werden die Sinne sanft von frischer Banane gestreichelt.

Sauvignon Blanc trocken 2020 von Lucas Kesselring

Auch bei diesem Wein wird die Nase von wild-fruchtigen Aromen wie Stachelbeeren, Paprika und einem Touch Kiwi bereichert. Ein frischer, bodenständiger Wein mit ganz viel Potential.

Pfalz. Jürgen Krebs! Wie der Mensch so sein Wein. Ganz viel Charakter eben!

Yeap! Das ist ein wahrer Charakter, welcher in unmittelbarer Nähe zum historischen Stadttor des idyllischen Winzerortes Freinsheim sein Unwesen treibt. Verdammt bodenständig, brutal ehrlich und jederzeit strahlt seine Lebensfreude auf sein Umfeld ab.

Jürgen Krebs passt in keine der üblichen Schubladen. Eine solche müsste ohnehin dem Einmeterneunzig-Mann angepasst werden und könnte nie verschlossen sein. So wie der Typ so seine Weine. Reich an Ausdruck, Lebendigkeit und großem Charakter. Nicht Brachialgewalt sondern Sanftmut und Geduld sind in seinem Weine spürbar. Seine Prägung und seine unverkennbare Leidenschaft wurden ihm sicherlich in die Wiege gelegt. Seine Inspiration und die Sensibilität zum Handwerk im Weinbau stählte er bei den VDP-Größen Knipser und Kuhn. Er nennt es allzu gerne „Laumersheimer Gehirnwäsche“, die ihm dort widerfahren ist. Seit 2008 führt er kontinuierlich und mit ganz viel Liebe zum Wein seine Produkte auf die Weltbühne ohne sich selbst ins Rampenlicht zu bringen. Schließlich trägt der Wein das feine Kleid. All seine Weine überzeugen durch inhaltliche Kraft, Dichte und Aussage. Sie erzählen von Hitze, Kälte, Sturm und Regen, von Natur und von den Menschen, die an seiner Entstehung beteiligt sind. Der Großteil seiner 22 Hektar Rebfläche liegen in den weltbekannten Lagen: Freinsheimer Musikantenbuckel und Oschelskopf sowie Herxheimer Honigsack. Die Böden sind geprägt von Löss, Lehm, Sand und Kalk. Er hegt und pflegt seine Reben sorgsam. Schließlich sind ein kurzer Rebschnitt, intensive Laubarbeit, strenge Ertragskontrolle, intensive Selektion und ein erfahrenes Auge für die eigenen Weinstöcke sind unerlässlich für seinen hohen Qualitätsanspruch.

Besonders imponiert haben mir der 2017 Freinsheimer Oschelskopf Riesling auf dem mittleren Gross trocken, welcher mit fein-fruchtiger Note meine Nase verzückt. Eine Spur Honigmelone gepaart mit Ananas und Orangenblüte nimmt den Gaumen vollmundig ein und lässt ein wenig die 7,5 % Säure bei einem Restzucker von nur 1,0 g spüren bevor weiße Johannisbeere die Harmonie ins Spiel bringt.
Unbedingt auch ein Genuss: Der 2015 Viognier. Dieser Wein begeistert durch seine ausgeprägte florale Note, erinnernd an Veilchen und Maiglöckchen. Am Gaumen präsentiert er sich sehr komplex mit Anklängen von gelben Steinfrüchten und einem Hauch Lavendel. Hinzu kommt eine schmeichelnde Säure, die dem Wein eine gewisse Crémigkeit verleiht, ihn jedoch keinesfalls langweilig erscheinen lässt. 

Und dann…. der 2019 Herxheimer Honigsack Riesling trocken, welcher die Sinne sogleich mit einem würzig-mineralischen Duft mit saftiger Frucht aus Mirabelle und gelben Äpfeln bereichert. Im Gaumen kommt er zunächst zart mit saftig-reifem Fruchtkörper daher und bringt dann sogleich seine 8 g/l Säure und einem Restzucker von 1,0 g ins Spiel.

Die Leidenschaft der Familie Krebs, Reben zu pflegen, reicht über Generationen zurück. Ihre fast 100-jährige Geschichte führen sie mit dem Ziel, eine Balance zwischen Tradition und Moderne zu schaffen, fort. Nicht Effekthascherei und Marketingtrends, sondern handwerkliches Können und behutsamer Umgang mit der Natur stehen im Zentrum ihres Handelns. Für Jürgen Krebs ist die Welt hektisch genug. Seinen Weinen möchte er die notwendige Zeit zum Reifen geben. Der Weinkeller ist der Ort der Weinentstehung und der Reifephase, in der die Weine die nötige Zeit bekommen um ihrer Persönlichkeit vollen Ausdruck zu verleihen. Das Zusammenspiel von Erfahrung und Innovation lässt Weine entstehen, die mit ihrer unverwechselbaren Komplexität und Eleganz das Kleinklima und den Boden der Weinregion Freinsheim widerspiegeln. Damit schafft Jürgen Krebs jenseits technischer Produkte ein unverwechselbares und lebendiges Kulturgut.

 

Weingut Jürgen Krebs / Großkarlbacher Straße 10, 67251 Freinsheim / 06353 3149

https://www.weingut-krebs.eu

Schwarzwald. Ein Stück Liebe, etwas Magie und eine kräftige Portion Herzlichkeit

Jeder Ort hat ein Geheimnis. Lassen wir es ihm bitte, denn es ist nicht unsere Aufgabe es zu lüften. Es ist Aufgabe es zu achten. In all seiner Magie.

Magische Momente und Orte gibt es gewiss reichlich im Schwarzwald. Meine Seele fand ihren Platz in der guten Stube der Achtsamkeit. Von Freiburg aus fahre ich tief durch das Tal, am sagenumwobenen Hirschsprung vorbei, links hoch… denn… dort oben in St. Märgen versprechen 20 herzlich-freundliche Frauen „Schönes vom Lande“. Seit gut vier Jahren betreiben sie das „Café Goldene Krone“, kreieren wunderbare Suppen und Quiches, Kuchen und Torten mit dem gewissen magischen Charme. Damit trugen diese engagierten Landfrauen zum Erhalt des Traditionshauses bei. Das einstige Grand Hotel des Ortes war – vom Abriss bedroht – von einer Bürgerinitiative saniert und neu vermietet worden, doch für das Lokal im Erdgeschoss wollte sich kein Pächter finden. Die Frauen gründeten kurzerhand eine Genossenschaft, eröffneten im Frühling 2012 ihr Landfrauen-Café und schufen so über 20 familienfreundliche Teilzeit-Arbeitsplätze im Hochschwarzwald. Klar! Cola und Lachs finden sich auf ihrer Speisekarte nicht, statt dessen selbstgemachte Limonaden, selbstgebackenes Brot, leckere Suppen und natürlich ihre fast schon legendären Kuchen und Torten mit einer feinen Note Geheimnis und allerlei Magie. Und wie es so ist mit den Geheimnissen, nicht nur am Wochenende zieht es ganz viel Geheimnisliebhaber an. Es ist eben wie es ist …für einen freien Platz im Café gehört auch eine freundschaftliche Portion Geduld.


Alles wird von den Frauen ab fünf Uhr morgens (!) in der kleinen Küche selbst hergestellt und gebacken: mit Milchprodukten, Eiern, Getreide, Obst, Gemüse und vielem mehr von Landwirten aus der Region.

Mein Tipp: Das sagenumwobene Landfrühstücksbuffet mit allerlei Frischem und Leckerem direkt ab Hof: Brotspezialitäten, Bio-Landbutter, Bio-Käse, Bio-Salami, Bio-Landeier in verschiedenen Variationen, Frühstücksspeck und Herzhaftes vom Land-Metzger, Schwarzwälder Räucherforelle, Gemüse zum Dippen, Obstsalat, Natur- und Früchtejoghurt, Müsli und Körner, Imker-Honig, feine Marmeladen und Gelees, ofenfrischer Hefezopf sowie süße und herzhafte Kuchen aus der Hausfrauen-Backstube. Warme Getränke, Säfte und Tafelwasser vom Buffet soviel der Gast möchte.

Und wenn ich so da sitze… mit Blick in die herrliche Natur… bin ich mir nicht gar so sicher, doch sicherlich ist es für mich und für diesem Moment der schönste Flecken Erde, der ganz charmant seine Genusskarte in meiner Seele ausbreitet.

Café Goldene Krone / Wagensteigstraße 10, 79274 St. Märgen / 07669 9399988

Bergstraße. Dort wo der Bock sein Geweih mit Genuss trägt

Ich bin mir nicht gar so sicher, doch sicherlich ist es für mich und für diesen Moment der schönste Flecken Erde, der ganz charmant seine Landkarte in meiner Seele ausbreitet.
Ganz gewiss ist er nicht schroff, auch nicht karg und schon gar nicht flach. Weder laut noch launisch… obwohl … sicherlich etwas verwegen und es ist so schön ihm zu begegnen. Heimelig und wohlig nimmt er die Seele in Obhut.
Charmant und immer wieder in neuen Farben präsentiert er seine Kleider. Lässt aufatmen und innehalten und unsere Sinne stets behalten. Und ach so gern nimmt er gefangen… dieser Flecken Erde, dieser Geo-Naturpark rund um Abtsteinach.

ROMANTISCHE WÄLDER

Nicht weit von Heidelberg und weit höher als das Schloss. Wiesenreich und meist offen bis ganz weit in den Horizont mit allerlei Blickmomente über den Rhein bis hin zur Pfalz. Wälder so satt wie Artenreich und ungemein romantisch.
Es sind die zahlreichen Wald- und Wiesenlandschaften, die sattgrün-feuchten Bachtäler wie auch die kräftigen Buchen und Fichten dort oben auf den Höhen. Es ist letztlich die Ruhe, die Schönheit und der herausragende Erholungswert, der diesen Naturpark zu einzigartig macht und mich immer wieder hinausziehen lässt.

EINE WELT ABSEITS DES WIMMELALLTAGS

Mal in Lauf- mal in Wanderschuhen und gern mit lieben Menschen. Und wenn es Frühling wird trägt er weit in den Herbst hinein einen bunten Schal. Kunterbunt erblühen Hartriegel, Liguster, Weißdorn, Pfaffenhütchen und doch so kräftig Holunder.
Hier wie dort schleicht sich unbemerkt die kräftige Waldrebe ein, das stille Geißblatt und flinke Efeu ins Gehege. Ja, sie ist bunt… kunterbunt.. die Welt hier oben und so trifft man sich recht gerne, weit abseits des Wimmelalltags.

EHRLICHE KOCHKULTUR, PANIERTES KOTELETT

Und in gleicher Regelmäßigkeit kehre ich genüsslich-gerne beim „Bockwirt“ in Abtsteinach ein. Die Küche von Familie Sortschan im Goldenen Bock ist bekannt-berüchtigt für seine regional-authentische Qualität und Herzhaftigkeit gepaart mit ein wenig österreichischem Charme. Paniertes Schweinekotelett mit Großmutters Wirsinggemüse – ein Gang der zeigt, wofür die Küche im Bock steht.
Zum einen Besinnung auf die guten heimischen Produkte, zum anderen der Blick in die handwerklich-traditionelle und ehrliche Kochkultur einer längst vergangenen Zeit. Und…hier kochen zwei Generationen mit verdammt viel Lust und Freude was die Saison hergibt. Bratwürste mit Apfelrotkohl und Kartoffelpüree. Es lässt meinen Gaumen tanzen.
 

TRADITION MIT FEUER

Der würzige Fleischgeschmack der Bratwürste verfängt sich köstlich in die säuerliche Süße des Rotkrauts ohne den Apfelton zu vernachlässigen. Das Püree flockig-frisch mit typischem Kartoffelgeschmack. Die Frauen am Herd haben es verstanden, dass Tradition eben nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers ist.
Spaß am Kochen, den familiär geprägten Teamgeist, der herzlichen Freude am täglichen Gespräch mit ihren Gästen, all das merkt man den Speisen an. Von außen sieht der „Bock“ gutbürgerlich aus – und wer so speisen möchte ist hier herzlich-genüsslich willkommen.

GASTLICH DIE ATMOSPHÄRE, HERZLICH DAS PERSONAL

Ein bisschen ländlich-rustikal die Gasträume. Warm und gastlich die Atmosphäre und verdammt herzlich das Personal. Weit über die Region ist der „Bock“ von Familie Sortschan beliebt für einen umstrittenen Genuss: Der heimische Hirschkalbsbraten mit handgeschabten Spätzle ist hier legendär. Wie auch das Küchenteam.
Goldener Bock / Neckarstraße 6, 69518 Abtsteinach / 06207. 2239

Bergstraße. Die genüssliche Nicht-Perfektion von Wein – Weinhändler Henning Seeger

Diese kleine Biene mit ihrer überdimensionierten Weinkiste auf dem Rücken knattert durch Weinheims Gassen, ganz so, als seien es die engen Gassen einer lebendig-lauten Stadt Italiens. Henning Seeger ist der splienig-leidenschaftliche Geist dieser niedlichen Piaggio-Ape. Ja… es ist die Begegnung mit zwei naiven Nicht-Perfektionisten, die sich gefunden haben. Henning ist Genuss- und auch mal gern Freigeist. Definitiv ist er Weinentdecker, Weinerklärer, ein liebenswert-entspannter Zeitgenosse und Weinhändler.

Wer dem zweifachen Familienvater begegnet, ordnet ihn eher in der Welt der Philosophen und Denker ein als in jener mit hoher Beschleunigung. Seine Kunden beliefert er geduldig, gepaart mit einem Touch Dolce Vita und einer quirrligen 3,5 PS-starken Piaggio-Ape, deren Beschleunigung nicht mit der Stoppuhr, sondern mit dem Kalender gemessen wird. Ein ideales Gefährt für Henning Seeger, denn so kann er sich ganz seinen Gedanken und Ideen widmen. Routiniert kurvt er durch schmale Gassen und winkelige Wege der Bergstraße. Parkt mal auf einem Platz oder im Gewimmel eines Marktgeschehens, packt seine Weintheke aus und philosophiert mit Weingenießer über die fabelhaft-schöne Welt der Weine. Und so mancher stellt mal wieder fest, dass Beratung mit viel Herzblut, gepaart mit authentischer Leidenschaft und reichlich Muße in seiner DNA steckt.

Stetig neu befindet er sich auf Entdeckungsreisen nach kreativen Weinmachern, die für naturnahes und kompromissloses Qualitätsstreben stehen und sich weit weg von Mainstream-Bubbles ihren Weinen und Sekten mit viel Charakter und Tiefe bewegen. Wein ist eben nicht gleich Wein.

Klar! Wein soll schmecken. Doch auch klar soll sein, dass Wein nachhaltig, authentisch und ehrlich schmeckt und seinen Charakter in der Nase wie auch am Gaumen widerspiegelt. Tutti- Frutti- Weine gibt es an anderen Orten, meist fernab von Seegers Weinheim.

Für Henning Seeger ist es eine gelebte Selbstverständlichkeit, dass er Weinkreateure persönlich und sorgfältig in deren Wirken entdecken und verstehen kann, denn er verkauft letztlich auch eine satte Portion Ehrlichkeit und schafft hierüber Vertrauen. Letztlich gibt das Vertrauen dem Gespräch über Wein mehr Stoff als der Geist. Bei Hennig Seeger ist jede Begegnung mit Wein sehr geistreich und so wahnsinnig lebensnah. Seine Erfahrung, seine Leidenschaft und dieses ganz besondere Gefühl von Genuss gibt er gerne weiter, damit die nächste Begegnung nicht allzu fern ist.

Übrigens: In ihrer statusfreien Niedlichkeit und naiven Nicht-Perfektion ist die Paggio-Ape eine Parodie auf unser ernsthaftes Leben und in der Welt des Verkehrs eines der letzten echten Abenteuer.

Weinhandlung WINEheim / Lindenstraße 5, 69469 Weinheim / 0178 233 288 1

http://wineheim.com

 

Rheinhessen. Ein Stück vom Seelenglück …Herz&Rebe Spa in Köngernheim

Nein! Für das Wellness-Team von Jordans Untermühle ist es kein Balanceakt, all unsere Sinne wieder in Balance zu führen. Atemberaubend schönes Ambiente, Duftwelten, welche uns inmitten einer lebendigen Natur wiederfinden lassen, wohltuende Anwendungen und ein Service, der keine Wünsche offen lässt, bringen Körper und Geist ganz sanft in Einklang und ganz weit weg von einer lauten“ Wimmelwelt“. Hier ist Wohlfühlen mit ganz viel angenehmen Nebenwirkungen und weit abseits von Lautsein angesagt. Eine Welt, die völlig ungeniert und so charmant verändert.

Ab und an möchte doch jeder von uns die Welt… seine eigene Welt, verändern. Hier ein Stück, dort mal ganz und gar und auch mal heftig nach rechts oder sanft links. Dann mal wieder gerade rücken und auch mal auf Pause drücken. Hier empören und dann mal weit weg vom Zuhören. Will bestimmte Situationen, Menschen, Tatsachen wie auch Farben einfach anders haben, als sie sind. Denn wir tragen eine perfekte Version des Lebens mit uns herum, in der nur zu akzeptierende Dinge passieren und in der alle Quellen an Irritation und Unbehagen einfach nicht existieren.

Mit ganz viel Geschmack und einer kräftigen Portion Leidenschaft haben die Jordans in herrlicher Genusslage in ihrem Genusshotel die großzügige Wellnessoase „Herz&Rebe Spa“ eine Welt geschaffen, die uns ach so herrlich entführt in unsere, bereits zugestaubte, Seelenwelt. Hochwertig-harmonisch gestaltete Welten, welche mit viel Liebe zum Detail faszinieren. Verschiedenste Themensaunen und Dampfbäder, ein Pool mit Mühlenrad, traumhafte Ruheräume mit komfortablen Cabanas zum Entspannen mit Privatsphäre, Fitness-, Yoga- und Gymnastikbereiche und Behandlungszonen für exklusive Beauty, Massagen oder Bäder und eine einzigartige Genuss-Lounge mit liebenswert arrangierten Sitzgelegenheiten im Wohnzimmerstil. Spürbar so… wie es unsere Seele ach so gerne mag.

Wenn wir mit uns aufmerksam sind, stellen wir fest, dass wir sehr viel Energie verbrauchen, wenn wir gegen etwas sind, uns empören oder beklagen. Hingegen investieren wir weit weniger Energie in Dinge, Gegebenheit und Momente, die uns gut tun. Wir sind gegen Windenergie, gegen Staus auf Autobahnen, gegen Gewalt, gegen Rassismus und verdammt einmal auch gegen die Verspätungen der Bahn und natürlich auch gegen den neuzeitlichen Umgangston in der Politik und auf den Straßen. Ach! Und überhaupt… einfach mal gegen alles sein ist doch auch mal chic und im Mainstream zu sein.
Was würde wohl entstehen, wenn wir unsere Energie bewusst in das DAFÜR investieren und aktiv dafür einstehen? Was würde wohl passieren, wenn wir unsere Gedanken und unser Seelenheil vom „Herz&Rebe Spa“ umspülen lassen und neue Energien entfalten. Energien für ganz weit weg von Entrüstung, eingetaucht ins Feelnessland der Jordans inmitten von Rheinhessen.

Gern habe ich mich einfach mal wieder rein in die Komfortzone meiner Seele geparkt. Hab einfach mal keinen Bock auf lautstarkes Verübeln und stundenlanges dummes Diskutieren. Bin weitab von allerlei Gewimmel und Gebimmel in den bunten Wolken weit über Dax, Politik und Yellowpress tief eingetaucht ins Land der Energieschöpfung, war Erlebniswandern durch meinen Atem und meine Sinne. Bin aufgetaucht bei einem herrlichen Glas Wein mit Blick in den Kamin und hinaus auf das satte Grün einer sanften Naturlandschaft.

Und morgen…. beginne ich meinen Alltag mit Sinnen ans „Herz&Rebe Spa“.

Jordans Untermühle / Außerhalb 1, 55278 Köngernheim /  06737 71000

https://www.jordans-untermuehle.de

Rheinhessen. Aromenkunst im Trio. Tiago Crisóstomo, Oliver Förster & Kathrin Hammen

Es sind Ausnahmeerfahrungen wie dieser Abend bei einer sinnlich-außergewöhnlichen Weinprobe im Weingut Hammen, für die Weinliebhaber gerne nach Köngernheim pilgern. Kiste um Kiste tragen sie zu ihren Fahrzeugen, vorsichtig und wachen Auges, ganz so wie man besondere Schätze eben behandelt. Und dann verlassen sie den idyllischen Weinort Köngernheim. Schade eigentlich. Denn sie werden nie erfahren, dass Köngernheim umgeben von Weinbergen, mitten im Herzen Rheinhessens, nicht nur über einzigartige Weingüter verfügt, sondern auch ein genussfantastisches Wellnesshotel mit einer faszinierenden Gastronomie bietet – hier zaubert Küchenchef Tiago Crisóstomo, welcher bereits seit sieben Jahren in Jordans Untermühle die Traditionsküche mit ausgefallenen Interpretationen neu definiert. Der gebürtige Portugiese, aufgewachsen in Rheinhessen, versteht die sensible Kunst, Zutaten geschickt-charmant zu kombinieren: Bodenständige Regionalität mit einem Touch Perfektionismus und engagierte Leidenschaft und trotz allem mit viel Feingefühl für das Wesentliche. Dabei kommt auch gern einmal Brot ins Spiel. Für Tiago Crisóstomo ist noch immer das Wichtigste, dass ein Gericht Emotionen und den Reichtum einer herrlichen Natur transportiert. Er, eine verdammt ehrliche Haut mit sensiblem Gespür für geschmackfrisch-regionale Produkte trägt vorbildlich dazu bei, dass Rheinhessen schmackhaft in unseren Sinnen bleibt. Letztlich gelingt es ihm vorzüglich ein prächtiges Menu der Gastlichkeit an den Horizont zu zeichnen.

Ja so ist es hier in Rheinhessen. Hier wachsen und gedeihen in ganz besonderer Weise „Typen mit Charakter“ im Einklang mit der Natur.

Neben Tiago Crisóstomo beweist dies ganz gewiss auch der Brotlieferant Oliver Förster und die Weinlieferantin Kathrin Hammen. Deren Kunst als Winzerin ist es, Säure und Zucker in die perfekte Balance zu bringen. Dies gelingt der zweifachen Mutter in einer ganz besonderen Weise, arbeitet sie doch nahezu perfekt im Einklang und in „Spürnähe“ mit der Natur.

Die große Diplomatie der Weinmacherin – Kathrin Hammen
Kathrin Hammen ist nach einer Phase der Exploration, in der man sich vor allem damit beschäftigt, neue oder ungewöhnliche – schon fast vergessene – Rebsorten wie auch Formen der Weinbergspflege zu verfeinern ohne die gelebte Tradition des Familienbetriebes zu vernachlässigen. Die Ergebnisse im Glas wirken ausgebufft und lassen klar erkennen, dass sie sich in der großen Diplomatie zwischen Tradition und Neuzeit, gepaart mit reichlich Begeisterung und Kreativität, versteht. Der Nachweis, dass man mit einer veränderten Form des Weinbaus die gleiche Subtilität erreichen kann, wie in der Klassik oder der Moderne, sichert. Sie lebt und wirkt mit brachialer Leidenschaft in ihren Weinbergen und auf „großer Bühne“.

Backen mit Leidenschaft – Oliver Förster
„Ohne Kompromisse“ ist seit jeher das Leitmotiv von Oliver Förster. Die Qualität der Zutaten kommt stets zuerst und eine langsame, zeitaufwendige Verarbeitung derselben ist ein Muss.

Brot backen ist ein Handwerk – Ein feines Brot zu kreieren eine Kunst.

Dieser Satz begleitet Förster seither tagtäglich auf meiner Gratwanderung zwischen Handwerk und Kunst. Die stetige Suche nach neuen, außergewöhnlichen Zutaten und Kreationen hat den Ruf der Holzofenbäckerei Förster über die Grenzen hinauswachsen lassen und zeigt hier und da, welche hohe Handwerkskunst im Brot und auch im Brötchen stecken kann und auch muss.

So sind sie…kompromisslos und früh am Ofen, demütig und bei jedem Wetter im Weinberg und dort etwas wehmütig gepaart mit Sanftmut an den Töpfen der Kochkunst… alle sind sie etwas charmant undiszipliniert in der Öffentlichkeit, aber letztlich überzeugend in ihrer unvergleichlichen Art der Produktpräsentation und ihrer außergewöhnlichen Handwerkskunst.

Morgens kurz nach acht Uhr im lauschigen Innenhof des Hotels Jordans Untermühle. Es ist einer jener Momente, an welche man sich noch lange erinnern wird. Die sonnige Herbstfrische weht durch den baumreichen Innenhof und einige Vögel spielen einen Reigen zwischen dem tanzenden Grün. Im Gedanken haftet eine herrlich-belebende Erkenntnis: Einfach riesig diese „Typen mit Charakter“ … Hammen, Förster und Crisóstomo.

https://www.jordans-untermuehle.de

https://www.weingut-hammen.de

Holzofenbäckerei Oliver Förster / Bahnhofstr. 81, 55278 Hahnheim / 06737 711423

https://holzofenbaeckerei-foerster.business.site

Bergstraße. Herrschaftszeit… der Gaiberg bebt – Brand’s Weinladen

Herrschaftszeiten… was für ein geiler Weinladen mit ganz viel Lebendigkeit und Lebensfreude! Bereits vorab sei erwähnt, dass der Ausruf „Herrschaftszeiten“ nichts mit Herrschaftszeit zu tun hat sondern heißt „Herr schau auf’d Seitn“ ,was bedeutet, dass der Herrgott weg sehen soll. Also „Herr schau auf die Seite“. 

Hier am Brand’s Weinladen inmitten von Gaiberg… 340 m über Heidelberg und unmittelbar am Rande schöner Weinlagen der Bergstraße stehen die Leut auf der Gass und halten sich fest an einem … mindestens… Glas Wein. Hier bei Natascha und Lars Brand sind die Leut gern Freund und Gast zugleich und immer auf Augenhöhe mit einer charmanten Auswahl guter Weine, leckeren Kaffeekompositionen und kleinen, köstlichen, Hand- und Gaumenschmeichlern. Klar, dass hier der Herrgott bewusst wegschaut, denn hier hat sich das Laissez -faire mit dem Weingott vereint. 

Seit 2014 betreiben die Brands eine kleine und stylisch-feine Weinhandlung. Ihr Sortiment ist ebenso außergewöhnlich wie sie selbstverständlich. Starke Typen mit großer Qualität zu einem fair-gesunden Preis-Leistungs-Verhältnis sind ihr Programm. Der aufstrebende Weinkreateur Sebastian Menges aus Rauenberg lehnt hier charmant am Grandsigneuer des Bioanbaus Gerhard Schwarztrauber aus der Pfalz. Von beiden begeistert der Chardonnay und Auxerrois ebenso wie der fein schmelzige  Chardonnay von Jungtalent und Weinmacher Johannes Balzhäuser aus Rheinhessen. 

Mittendrin dann auch mal ein fleischig-opulenter Rioja von Olmaza. Warm und sanft nach dunklen Beeren mit einem Hauch Kakao in der Nase. Ein solcher Wein lädt ein zur Gemütlichkeit und steht ganz nah an seinem Kollegen, dem „Miraflors Rouge“ von Lafage aus Frankreich, welcher zart nach Kirschen und Brombeeren in der Nase gepaart mit taufrischem, frühmorgendlichem Waldboden, duftet. 

Die Regale sind bunt gefüllt mit Besonderheiten aus der Region, Pfalz, Rheinhessen und natürlich auch Italien, Frankreich, Portugal oder auch Spanien. 

Klar! Auf Besonderheiten legen die Brands viel Wert und präsentieren verdammt gern, was sie selbst begeistert und inspiriert.

Inspirationen und tolle Gespräche, inmitten einer lebensfrohen Gemeinschaft, über Wein, die Welt und Geistreiches, mal mit schönen Klängen oder Gesang, mal am Piano oder an der Gitarre… bei Brands brennen die sinnlichen Momente wieder auf. 

Nicht selten stehen beide Arm in Arm mit dem Glück auf der Stirn und einem Glas besten Sektes von Johannes Raumland inmitten ihrer Gästeschar und prosten auf das, was längst geschah und gern noch einmal… mit ein wenig Blubber mehr geschehen darf.

Die Brands… sind wie sie sind… ein prächtiges Stück Weinladen mit schönen Erlebnissen nahe am Leichtsinn. Und der Herrgott schaut gern darüber hinweg.

Brand’s Weinladen / Hauptstraße 17, 69251 Gaiberg / 06223 4259123

https://brandsweinladen.de

Rheinhessen. Hier wird Frühstück zur Lebensfreude – Gästehaus Janson

Sonnenstrahlen haben sich über das Dach geschoben und erwecken den lauschigen Innenhof im Weingut Janson im Rheinhessischen Vendersheim zum Leben. Die ersten Gäste tummeln sich im Hof, plaudern über die Welt von gestern und über die Veränderungen von morgen und sind doch dann ganz gern intensiv im Hier. Kinder chillen barfüßig mit den Kids von Familie Janson lebensfreudig in einem spontan arrangierten Liegenkreis. Die Erwachsenen machen sich an Holztischen im Hofgarten genüsslich-gemütlich über die kunterbunte Vielfalt von hausgemacht-feinen Speisen in kleinen Einmachgläschen her. Inmitten jedes Tisches thront mächtig eine Etagere mit Käse, Wurst, frischem Joghurt und liebevoll arrangiertem Gemüse. Wow! Was für eine genussreich-kreative Welt inmitten einer irrigen Coronawelt. Das Bett, das Bad und die öffentlichen Bereiche im Gästehaus der kreativ-quirligen Winzerfamilie Janson wie auch die herzliche Art der Gastgeber gepaart mit purer Lebensfreude nehmen gefangen und geben ein fettes Stück Angekommensein wieder.

Mit diesem tollen Frühstück macht Familie Janson ihre kleine Welt zum Wohlfühlort und sanften Auffangbecken mancher Stressbeulen in so manchen Köpfen. Und Probleme…. gibt es woanders…weit weg von hier und jetzt. 

Die Sonne wechselt ihre Position … die Protagonisten bleiben sitzen entspannt und lebensbejahend noch immer hier. Und mal so ganz zwischendurch lassen die Jansons ihre Arbeit einfach mal ruhen und leisten eine ganz angenehme, besondere Gastfreundschaft und gesellen sich zu ihren Gästen.

Seit einigen Wochen reise ich wieder beruflich durch das facettenreich-schöne Deutschland, häufig wecke ich meinen Verstand mit einem Frühstück, welches teilweise in kleine, abgepackte, Einheiten oder hinter Plexiglas präsentiert wird. Hier… bei Jansons… sollten viel Hotelmanager ins Trainingscamp gehen, um zu verstehen… wie Gastfreundschaft funktioniert.

Weingut & Gästehaus Janson / Hauptstraße 7, 55578 Vendersheim / 06732 8771

Liebe Genussreisende!

„Lust auf Weingut“ ist eine spannende Genussreise durch charmante Weinregionen Deutschlands. In den Print-Broschüren Rheinhessen, Pfalz und Heilbronn beschreibe ich Naturlandschaften, kulinarische Entdeckungen, unterschiedliche Weinkreateure, Genussverführer, Quereinsteiger und Querdenker und liebenswerte Gastgeber sowie deren Hotels und Gästehäuser.

Auch hier, in meinem Online-Magazin, beschreibe ich  jene außergewöhnliche Gastgeber, die mich insbesondere durch ihren Charme, Ihre Qualität und ihre Servicefreundlichkeit überzeugt haben. 

„Es ist eine liebenswerte Kunst, den Gast in seiner Gesamtheit zu erfassen und seine Wünsche als gegebene Selbstverständlichkeit    zu würdigen“