Ich reise gern nach Paris, denn die Fahrt mit dem ICE ab Mannheim dauert lediglich drei Stunden. Nach Berlin sind es fünf. In Paris begegne ich Menschen, mag gerne zuhören und entdecken. Suche nach Ursachen, Wirkungen und Spuren und füge am Ende Gehörtes, Gesehenes, Erfahrenes und Erlebtes zu Texten zusammen. Besonders gern wandle ich durch das hippe Maraisviertel mit seiner Fülle an Entdeckungen und wunderschönen Momenten.
Das Marais ist so surreal wie viele Werke seiner Künstler. Das Marais ist spektakulär und dennoch skandalös-romantisch. Das Marais ist eine kunterbunte Farbpalette mit einer zarten Erinnerungs-Patina an Piaf, Moustaki, Dalí, Picasso und zart-verträumten Hotels.
Ein kleines Paradies ist ganz sicher das Hotel Pavillon de la Reine, umgeben von schattigen Gärten im Herzen des Marais-Viertels, genau dort, wo das Herz seine Ruhe findet und mit der Seele in ein Zwiegespräch über den Sinn des Lebens geht.

Prächtige Gärten und die hervorstechende Fassade verleihen dem Pavillon de la Reine einen besonderen Charme.
Das historische Dekor wurde von Didier Benderli (Kérylos Intérieurs) völlig überarbeitet und durch moderne, zauberhafte Details aufgelockert, die Ästhetik und Originalität vereinen. Die kreative Kombination aus Materialien, Farben und Stilrichtlinien verleiht dem Pavillon de la Reine einen intimen, zeitgenössischen Charme.
Hier hat jedes Zimmer seine eigene Persönlichkeit. Sie sind alle unterschiedlich und individuell und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.

Draußen vor der Tür verzückt der „Place des Vosges“, einer der schönsten und ältesten Plätze von Paris. Drinnen präsentiert das Hotel opulente Lounges als Oase der Entspannung und gediegener Gastlichkeit. Hier lässt sich herrlich am Nachmittag der Afternoon Tea bei Gebäck genießen. Am Abend fasziniert die gesellig-romantische Atmosphäre der „Honesty Bar“ bei erlesensten Weinen und Spirituosen.
Ein Rückzugsort zu jeder Tageszeit ist das Kaminzimmer, das mit seiner opulenten Weißgoldtäfelung, gepaart mit einem zeitgemäßen Touch, in tiefe Sinnlichkeit abrutschen lässt.
Im Bibliothekszimmer laden zahlreiche Zeitschriften mit Dekorationsideen, alte Bücher und vor allem die gesammelten Werke von „Nachbar“ Victor Hugo zum Verweilen ein.
Und wenn dann doch mal raus …
Der „Place des Vosges“ wurde 1605 von Heinrich IV. an der Stelle eines Pferdemarktes angelegt. Heute lädt der älteste öffentliche Platz in Paris zum Verweilen ein und bietet einen Blick auf unglaublich schöne historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Rund um den Place des Vosges finden sich Cafés, Antiquitätenläden und exklusive Galerien. Zudem steht hier das Haus von Kardinal Richelieu und Victor Hugo.

Ich liebe es, mir die Stille einer Weltstadt anzuhören. Besonders im hübschen Stadtwald namens Square du Temple Elie Wiesel am nördlichen Rand vom Marais. Am Kopf der Grünanlage liegt das Rathaus Mairie de Paris Centre. Davor finden Sie einen pittoresken Teich mit Enten – ein perfekter Ort zum Entspannen. Der Square du Temple ist ein englischer Garten, der mit zahlreichen exotischen (amerikanische Gleditschie, Blasenesche, Ginkgo biloba) und bemerkenswerten (18m hoher byzantinischer Haselnussstrauch oder japanischer Schnurbaum) Bäumen geschmückt ist.
Die Fauna scheint in diesem großen Garten lebendiger denn je. Vögel aller Arten tummeln sich in den Bäumen und erfrischen sich genüsslich am Becken oder am künstlichen Wasserfall, der aus Felsen aus dem Wald von Fontainebleau konstruiert wurde.
Ja! Das Marais lebt das Leben vor und gibt uns viel Gespür für dieses, unser ganz eigenes, Leben.





