Fein! bodenständig! genüsslich! – Spitzner im Oer‘sche Hof

So soll es sein, so mag ich es gern. Ehrlich, regional und verdammt bodenständig. Dazu eine Nuance Frankreich. Ja! Wenn Karl-Nikolas Spitzner neue Genusserlebnisse in unsere Sinne zeichnet, lässt sich völlig ungeniert erkennen, dass Münsterland und Frankreich harmonieren – wunderbar im Gaumen und in den Sinnen der Genusswandler inmitten der Altstadt von Münster. Dazu ganz viel faszinierend-barocke Raumkultur. Der Landadel hatte dieses herrliche Anwesen 1748 errichten lassen, um den Winter nicht draußen auf den Wasserburgen und ‑schlössern verbringen zu müssen, sondern um in der damaligen Hauptstadt des Fürstbistums Münster am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. 

Und auch heute ist der Oer‘sche Hof mit seinem einzigartigen historischen Ambiente und dem lauschigen Innenhof ein außergewöhnlicher Ort für besondere Genusskultur und allerlei Veranstaltungen.

Der gebürtige Münsteraner Karl-Nikolas Spitzner pflegt mit einer satten Portion Wertschätzung und Authentizität die Tradition wie auch die Regionalität des Münsterlandes. Ständig und insbesondere sehr leidenschaftlich setzt er sich gemeinsam mit seinem engagierten Team mit der Qualität wie auch mit der Produktherkunft auseinander. All diese achtsame Handwerkkunst wird bereichert von Einflüssen der französischen Küche – bewusst oder unbewusst : Es ist eben seine ganz besondere Liebe zur französischen Kochkultur, denn die französische Küche lehrt den Virtuosen am Herd Geduld : Der langsame Aufbau des Geschmacks ist jeden Moment wert.

Auch die Saison betont sein sensibles Tun in der Küche und auf den Tellern seiner Gäste. Hier lässt er die Aromen in die Ästhetik einfließen, denn Geschmack ist immer auch eine fein-visuelle Erscheinung.

Einer seiner schönen Grundsätze ist, dass er mit seinem Team die Karte nicht nach einem bestimmten Muster plant. Wenn, dann nach den Eigenheiten der verschiedenen Produkte. Das Jahr ist bei ihm nicht durchgetaktet. Er mag es gern offen, spontan und bodenständig. Ist der Frühling schneller da als erwartet und schenkt uns seine Gaben, freut man sich, in der Hofküche darauf eingehen zu dürfen. Meldet sich ein Jäger oder Produzent mit etwas Besonderem, ändert sich gern auch die spannend-faszinierende Karte und schafft so eine schöne Nuance Lebensfreude. „Amitié et Gastronomie machen die Lebensfreude.“ (Freundschaft und Gastronomie schaffen Lebensfreude.)

Restaurant Spitzner

Königsstraße 42, 48143 Münster / Tel: 02 51 41 44 15 50

Die Spione der Gourmetküche – Restauranttester on Tour

Nicht nur die „Ritter der Sterne“ verteilen ihre Wertungen und verbreiten allerlei Schmerz und Kummer oder Glanz und Gloria. Auch andere Restaurant- und Genussführer publizieren ihre Wertungen, ihre Hauben und Bestecke und, und …

Und so mancher fragt sich … Wie urteilen denn diese „Inspektoren“ oder sind es gar Inquisitoren? Vorab kann ich versichern, dass sich die Tester ihrer großen Verantwortung bewusst sind, denn letztlich hängt von ihrer Bewertung mitunter auch der wirtschaftliche Erfolg eines Restaurants ab.

Sie sind ständig und besonders gern inkognito unterwegs. Die wahren Tester legen großen Wert auf Anonymität. Sie reservieren wie jeder übliche Gast auch und sie zahlen auch ganz regulär. Solchen dümmlichen Klischees, wonach Tester stets mittags mit einem dicken Notizbuch kommen und sich alleine und meist kritisch über Service und Küche äußern, kann ich insgesamt widersprechen. Ein Tester kommt auch mal mit Hund und der Herr der Michelin-Sterne gerne auch mal mit Geschäftsfreunden. Ein anderer auch mal mit jugendlicher Tochter. Sie alle wollen wie jeder andere Gast in einem Restaurant behandelt werden.

Und alle richten ihr strenges Augenmerk auf den Geschmack. Das Drumherum, das abgehobene Geplimpere, das hochwertige Besteck sowie eine pralle Weinkarte oder die goldenen Lüster in den Toiletten sind definitiv nicht entscheidend.

Ausgewählt werden Gerichte, an denen die Experten das „handwerkliche Geschick der Küche und ihres Küchenchefs“ erkennen können. Die Gerichte müssen ehrlich und authentisch sein. Weder geschmacksverwirrt noch verkrüppelt in ihrer Erscheinung. Die Tester bestellen deshalb eher kein Rumpsteak, sondern vielmehr Gerichte, an denen man arbeiten muss. Was nützt einem der optisch schönste angerichtete Teller mit allerhand Schäumchen und Stäubchen, wenn die Produkte nicht gut sind und sie geschmacklich ganz weit weg von real bzw. nicht zu erkennen sind? Eine Möhre muss nach Möhre, das Maronensüppchen nach Maronen und das Rotwein-Soufflé sollte auch nach Rotwein schmecken.

Die häufig gestellte Frage nach dem Unterschied zwischen einem, zwei oder gar drei Sternen beantwortet der Monsieur der Michelin-Sterne, „Ralf Flinkenflügel“, mit einem Vergleich: „Nehmen Sie zwei Geigenspieler, beide beherrschen das Instrument hervorragend. Derjenige, dessen Spiel den Zuhörer berührt, den man nicht vergisst, der ist in der Küche der Drei-Sterne-Koch.“

Übrigens! Die bundesweit 282 Restaurants mit einem Stern bieten eine sehr gute Küche, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Das heißt, Sterneküche muss nicht unbedingt teuer sein. Für zwei Sterne muss „eine eigene Handschrift des Küchenchefs“ erkennbar sein. Diese Voraussetzung erfüllen derzeit 47 Restaurants in Deutschland.

In die Spitzenklasse der 12 deutschen Drei-Sterne-Köche gehören die „Trendsetter“ am Herd. Hierzu gehören z. B. Thomas Schanz im Restaurant Schanz in Piesport und auch Christoph Rüffer im Hotel Atlantik in Hamburg. Für mich sind beide Köche wahre Persönlichkeiten unter Europas Meisterköchen.

Stille Romantik mit Stil und bester Servicekultur – Schlosshotel Münchhausen

Buchsbaumkugeln stehen Spalier, Rosen blühen, und eine schmale, kopfsteingepflasterte Straße führt durch die imposante Torbogenbrücke über den Burggraben zu einer Insel der Stille, fern vom Brausen und Rackern der Welt, umgeben von einem verwunschenen Park. Das ist „Schloss Münchhausen“, ein wahrhaft romantisches Versteck an der Grenze der geschichtsträchtigen Stadt Hameln, etwa eine Autostunde südwestlich von Hannover.

Hier im Schlosshotel ist mehr als nur eine besondere Lebensart spürbar. Authentisch-herzliche Gastfreundschaft und ein außergewöhnlicher Kundenservice auf höchstem Niveau. Bereits kurz nach der Ankunft und einer charmant-spannenden Entdeckungsreise durch das historische Schlossgemäuer findet meine Seele eine Oase der Ruhe im großzügig gestalteten Spa- und Wellnessbereich, welcher teilweise sehr harmonisch in das Gewölbe und den Burggraben designt wurde.

Die Zimmer, ob in der „Zehntscheue“ oder hinter dem dicken „Schlossgemäuer“ aus dem 16. Jahrhundert, sind von fürstlicher Eleganz mit modernster Ausstattung des 21. Jahrhunderts, großzügig und mit edlen Materialien bereichert. Hier wohnt es sich wohlig und sehr entspannend. Meine unnötigen Gedanken und die üblichen Sorgen des Alltags hängen weit draußen vor der Toreinfahrt. Nicht stört oder irritiert. Auch der Service überzeugt wesentlich mehr als je erwartet. Hier zelebriert man dezente Lösungsorientierung.

Auch die kulinarischen Ereignisse sind weit über die Grenzen hinaus keine Geheimnisse mehr. Tief unter den mittelalterlichen Kellergewölben, fast auf Augenhöhe mit dem kleinen, verträumten Burgsee, entdecke ich das Restaurant „Schlosskeller“, ein nett unkompliziertes Restaurant mit besonderem Charme und Freundlichkeit. Hier im stimmungsvollen Ambiente kommen bodenständige Klassiker und regionale Spezialitäten auf den Tisch.

Dennoch wechsle ich lieber in die Champions League und wähle für heute die feine Kulinarik im Restaurant Hilmar. In den historischen Renaissance-Räumen serviert im Hilmar das sehr servicefreundliche Team Ess-Erlebnisse voller Überraschungen. Einfallsreich verbindet die neue Küchenchefin Anna Köpke im Gourmet-Restaurant Tradition und Moderne, Haute cuisine à la française mit mediterranen Zwischentönen und einem Zauber an heimischen Aromen.

Die Weinkarte: ein wahrhaftes „Gedichtband für den Gaumen“. Deutsche Spitzenlagen gepaart mit außergewöhnlichen Tropfen der Neuen und Alten Weinwelt.

Und wenn noch alle schlafen, schmiegt sich feiner Nebel auf die satten Fairways des 18-Loch-Golfcourts „Baron von Münchhausen“: ein Abschlag am frühen Morgen, allein in Harmonie und prächtigen Naturlandschaften. Klingt geradezu magisch, weil auch der Nachhall feine Töne folgen lässt. Ein landschaftliches, ehrliches Ereignis beginnt direkt am Schlosshof. Eingebettet in das Tal des Beberbaches bedarf es an manchen Stellen einer gewissen Spielpraxis, will man sein Handicap halten oder verbessern. Trotz seiner feinen Tücken ist der Platz an allen Stellen reizvoll und beherrschbar.

 

Schlosshotel Münchhausen / Schwöbber 9 | 31855 Aerzen bei Hameln

http://www.schlosshotel-muenchhausen.com

Genussbeben auf der Ostalb – Andreas Widmann

Egal zu welcher Jahreszeit oder Witterung – die Ostalb reizt ungemein. Natür’lich und auch kulinarisch. Noch bevor der Herbst durch die Tür kommt, lasse ich mich ein auf die prächtige Natürlichkeit der Ostalb und die herzliche Gastlichkeit der Widmann’s in Königsbronn.

Vor meinem Fenster erwacht ganz sanft der Tag. Die Wiesen lassen den Nebel los und das feine Blau am Himmel gibt dem Tag ein leuchtendes Sonnenvergügen. Von wegen Frühstück. Ich gönne mir eine frühe Wanderung hinüber über die feuchten Wiesen in die Tiefen des Waldes, welcher doch tatsächlich noch schläft. Kein Laut … kein Klang. Kein Rascheln oder Wildgeschrei. Die lärmende Ruhe ist geradezu befremdlich und nimmt dennoch gefangen. Ich kann mich und auch die Natur fühlen. Spüre eine innige Verbundenheit.

Allmählich gewinnt die Welt mehr und mehr an Bewegung. Der erste Traktor rattert über die Wiesen. Kunterbunte Horden an Autos verlassen Königsbronn und bei Widmanns wartet man mit viel Herzlichkeit und einem kräftig duftenden Kaffee auf mich. Mümmelig packe ich mich in die wundervolle Gastfreundschaft des freundlichen Servicepersonals und lasse mich mal so richtig mit Zeitungslektüre und einem üppigen Landfrühstück verwöhnen. Ja … auch das können die Widmann’s und ihr Team ganz besonders. Ich empfinde keinen Stress oder Eile, sondern eher eine schöne Portion Langeweile.

Wo bitte ist die Ostalb? Dank des FC Heidenheim und seiner sportlichen Werbung ist Heidenheim in viele Blicke und Gespräche geraten. Nun weiß, zumindest das deutsche Fußballvolk, wo Heidenheim und die Ostalb in Deutschland verborgen waren: 80 km östlich von Stuttgart und 40 km nördlich von Ulm fühle ich mich umarmt von der Ostalb und bereichert vom wunderschönen Refugium der Familie Widmann. Kleine, aber feine Hotels, sehr romantische Schäferwagen, welche auf die Seele wie Luxusappartements wirken, und außergewöhnliche wie auch sehr gemütliche Chalets mit Blick in verträumte Naturlandschaften, welche einfach anders sind als einfach nur anders.

Doch die Welt von Widmanns Albleben bietet noch viel mehr und könnte für so manchen Gast auch lebenswichtig werden. Weit ab vom Schuss zaubert Sternekoch und Inspirator Andi Widmann gewaltig auf die Teller, was Gourmets aus der nahen wie auch fernen Genusswelt ins Herz der Ostalb zieht. Anna und Andreas Widmann schaffen im „Ursprung“ eine sehr gelungene wie auch spannende Symbiose aus schwäbischer Naturküche und Tiroler Gastlichkeit. Fokussiert auf die Heimat entstehen hier einzigartige Genussmomente und Weinerlebnisse. Ein gereiftes Reh darf sich hier mit einer Seeforelle auf dem Teller ebenso präsentieren wie ein Saibling mit Pfirsich, Minze und Chili. Das sensible Spiel mit Aromen ist für Andi eine gelebte Leidenschaft. Zartfein und geschmacklich fein gearbeitetes Rind vom benachbarten Biohof überzeugt nicht nur den Gaumen. Überraschend auch die Tiroler Alpengarnele: Anfangs bezweifelt, ob es diese wirklich gibt, kommt sie in Begleitung mit Aubergine, Holunderblüte und Tagetes daher und überzeugt nun ohne Zweifel. Chapeau! 

Nicht nur Michelin hat er überzeugt und 2019 seinen ersten Stern ergattert, auch die Sinne vieler Propheten und Ritter des großen Geschmacks überzeugt er mit ganz viel Leidenschaft und großem Handwerk. Seine Kochphilosophie ist eher nüchtern und bodenständig. Dennoch sind seine Kreationen gleichermaßen einen Aufbruch zu neuen Geschmackswelten und die Bewahrung althergebrachter schwäbischer Kochtraditionen. Er ist eng mit Regionalität verbunden und pflegt hier und da auch mal Spannendes und Außergewöhnliches. Auch außerhalb seines Gourmetrestaurants „Ursprung“ wird spürbar, dass er die schwäbische Kultur in all ihren Facetten, sehr geschmacklich wie auch authentisch, auf die Teller bringt, denn er ist auch beseelt vom schwäbischen Unternehmergeist und bietet eine kulinarische Erlebniswelt, welche mit Köstlichkeiten und Spezialitäten der regionalen Esskultur neu aufleben lässt. Bei Widmann’s können die Gäste im Gasthaus schwäbische Spezialitäten schlemmen, Sterneküche im Restaurant Ursprung genießen, die Kochkunst in der Kochwerkstatt in geselliger Runde lernen, Veranstaltungen mit dem hauseigenen Cateringservice Löwen zum einzigartigen Erlebnis werden lassen, Kochevents der besonderen Art erleben oder im Onlineshop Spezialitäten für Zuhause bestellen.

Bei so vielen kulinarischen Umdrehungen kann sich Andi Widmann auf seine Frau und Familie verlassen. Bereits in der 9. Generation führt er das Albleben, ohne auf die traditionellen Werte und die gelebte Gastfreundschaft zu verzichten. 2018 hat er die Segel neu justiert und mit dem Gourmetrestaurant neue Windströmungen in die Ostalb gebracht. Gemeinsam mit seiner Frau Anna und einem engagierten Team setzt er sich, auch ganz gern medial, für Produkte aus der Region und mit seinem Projekt „Genussbewusst“ für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit ein.

Am Ende meiner Reise finde ich doch einige Spezialitäten in meinem Gepäck. Diese sind für mich … nun, lebenswichtig.

Widmann’s Alb.leben / Struthstraße 17, 89551 Königsbronnhttp://07328 96270

Das Leben genießen – Bonvivant Cocktail Bistro in Berlin

Jetzt wird der Berliner Himmel heller denn je. 22 Restaurants in Berlin hat Michelin in diesem Jahr mit ein, zwei oder drei Sternen bereichert. Hier mischen die Kochkreativen mit ihrer Weltoffenheit und die unterschiedlichen Philosophien kräftig auf und lassen uns schmecken, was derzeit en vogue ist. Für mich ist es insbesondere die kulinarische Vielfalt der vegetarisch-veganen Küche von Patron Nikodemus Berger, welcher mit einem Stern und zusätzlich dem grünen Stern – für exzellente Nachhaltigkeit – ausgezeichnet wurde.

2025 hat sich Berger mit seinem hoch talentierten Team ihre Küche vollständig auf eine vegane Ausrichtung umgestellt. Besonders Nachhaltigkeit ist für das Team eine der größten Motivationen und erzeugt zudem eine ganz neue wie auch kreative Kochkunst, welche hier mit viel Leidenschaft und Feingefühl auf den Tellern und den Sinnen der Gäste ganz sanft platziert wird. 

Nikodemus Berger experimentiert gern im und mit seinem Team. Hier verschwimmen Grenzen und Traditionen, um die besten veganen Techniken und Zutaten zu finden. So ist es auch die spannend-genüssliche Auseinandersetzung mit Aquafaba, einem Koch- oder Einweichwasser von Hülsenfrüchten. Oder auch die Facetten von gerösteter Backhefe und Kartoffelproteinen, welche in einigen Varianten an Baiser erinnern. Ja! Hier bei Nikodemus Berger werden viele vegane Kreationen noch entdeckt und fein kultiviert.  Und genau das macht die vegane Küche so ungemein spannend und erzeugt höchste Lust, seine Künste zu schmecken.

Doch im Bonvivant kommt Gemüse nicht nur auf den Teller. Barchefin Yvonne Rahm bereichert mit ihren Cocktailkreationen gerne mal mit einem Schuss Spirulina, Roter Beete oder Kürbiskern.

Hier wird die Diversität der Küche durch eine ausgefallene Getränkebegleitung ergänzt, welche entgegen den gewohnten Standards mit kreativen, eigens dafür kreierten Drinks überzeugt.

Das Menü präsentiert ein wechselndes Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten. Als Eat-Easy-Cuisine zum Teilen angerichtet, ist die Vielfalt der Farben und Aromen am besten gemeinsam mit ein paar Freunden ein herrlicher Genuss und unterstreicht die Lebensfreude am Miteinander. Höchste Priorität gilt im Bonvivant übrigens den verwendeten Zutaten: Produkte werden ausschließlich von Produzent:innen des Vertrauens bezogen oder stammen aus der handverlesenen Auswahl des Bonvivant-Teams beim Kräutersammeln.   

Bonviant heißt übrigens „das Leben genießen“. Definitiv: Das Team vom Bistro Bonviant lässt das genussvolle Leben spüren und schmecken.

Bistro & Cocktailbar Bonvivant
Goltzstr. 32, 10781 Berlin / +49 (0) 176 61722602 /  

Frischer Wind, frische Genusskultur: Reto Brändli kocht inspirierend auf

Die prächtige Frühlingssonne weckt mit ganz viel Power die Geister am brillant-schönen Lago Maggiore in der südlichen Schweiz. Punktgenau startet auch der jung-talentierte Gourmetkoch Reto Brändli im Hotel Giardino Ascona mit herrlich mediterraner Leichtigkeit einen markanten Twist: Reichlich frischer Wind, inspirierende Genusskultur, eine satte Ladung kreativer Ideen gepaart mit einer Nuance außergewöhnlicher Aromen.

Reto Brändli ist ein Name, der in der Spitzengastronomie längst für Aufsehen sorgt. Der 33-jährige Schwyzer fand seine Berufung früh – inspiriert durch seine Schulzeit und geprägt von seiner Ausbildung im Hotel Waldhaus in Sils Maria. Sein Talent und seine Erfolge öffneten ihm die Türen zu den besten Restaurants Europas. Stationen wie das „Cà d’Oro“ in St. Moritz und das „Lorenz Adlon Esszimmer“ in Berlin brachten ihm nicht nur zwei Michelin-Sterne und Gault-Millau-Punkte, sondern auch wertvolle Erfahrungen an der Seite von Größen wie Rolf Fliegauf, Andreas Caminada und Benoît Violier.

„Mit Reto Brändli an der Spitze wird das Restaurant Ecco neue und spannende Akzente setzen“, so Daniela und Philippe Frutiger, CEOs der Giardino Group. „Seine Expertise, sein kreatives Gespür und seine Liebe zu hochwertigen Produkten machen ihn zur idealen Besetzung, um die Erfolgsgeschichte des Ecco fortzuschreiben.“

Für Reto Brändli ist die Rückkehr ins Giardino mehr als ein beruflicher Meilenstein – es ist ein Heimkommen. „Die Atmosphäre hier ist unglaublich familiär, und viele Mitarbeiter kenne ich noch von früher“, sagt der Spitzenkoch, der bereits vier Jahre in den Küchen der Giardino Hotels gearbeitet hat. Eine prägende Zeit, die seine Verbundenheit mit dem Haus und der Region tief verankert hat.

Seine Küche? Eine raffinierte Symbiose aus klassischer französischer Handwerkskunst, innovativen Techniken und frischen, saisonalen Zutaten. „Ich koche nicht, um zu beeindrucken – ich möchte Emotionen wecken“, erklärt Brändli. Keine übertriebenen Konzepte, sondern ehrliches Handwerk, das durch Präzision und Leidenschaft überzeugt.

Und das schmeckt man: Mit hochwertigen Zutaten, modernen Techniken und einer klaren, reduzierten Präsentation möchte Brändli die Gäste mit seinen Gerichten überraschen. Das erste Frühlingsmenü spiegelt genau diese Philosophie wider – etwa die Brüggli-Lachsforelle mit Rettich, Jalapeño und grüner Gazpacho. Die Forelle stammt von einem lokalen Partner – ein klares Bekenntnis zur Regionalität und nachhaltigen Zusammenarbeit. Sein Ansatz? Mut zur Einfachheit, ohne dabei die Raffinesse zu verlieren.

An der Seite von Brändli wirkt Maximilian Kaufmann, der seit vier Jahren als Sous-Chef im «Ecco» tätig ist und sich durch seine beeindruckende Karriere in der gehobenen Gastronomie zu einem wahren Meister seines Fachs entwickelt hat. Seine kulinarische Reise führte ihn von Wien über Zürich bis in einige der renommiertesten Küchen der Welt. In Spitzenrestaurants wie dem Einstein Gourmet in St. Gallen, dem Silvio Nickol Gourmet Restaurant im Palais Coburg in Wien und dem legendären Steirereck konnte Kaufmann nicht nur innovative Kochtechniken erlernen, sondern auch seinen eigenen, unverwechselbaren Stil prägen.

Die süße Handschrift im »Ecco« trägt seit 2021 Antje Hauser als Pastry-Chef. Mit ihrer Leidenschaft für handwerkliche Perfektion und raffinierte Dessertkompositionen setzt sie neue Maßstäbe in der Patisserie. Ihr Weg in die Spitzengastronomie führte sie durch einige der besten Küchen. Im Wiener Restaurant Amador vertiefte sie ihr Wissen über moderne Techniken und innovative Zutaten und bestand ihre Konditormeisterprüfung mit Auszeichnung. Weitere prägende Stationen waren das Geranium in Kopenhagen und das legendäre Kong Hans Kælder, wo sie ihre Liebe zur klassischen französischen Patisserie entdeckte. In Ascona hat sie nun ihre kulinarische Heimat gefunden und begeistert die Gäste des «Ecco» mit süßen Meisterwerken.

Das kreative Team wird nun durch Theresa Windhofer als Restaurantleiterin ergänzt. Auch sie arbeitet bereits das 3. Jahr in Folge in der Giardino Group. Die gebürtige Steirerin hat ihre Karriere in Spitzenhäusern der gehobenen Gastronomie aufgebaut und sich als Sommelière in Top-Adressen wie dem Burgvital Resort und dem Wirtshaus Kogel 3 etabliert. Ihr Sinn für Details und ihr Anspruch an exzellenten Service werden die Gäste nicht nur kulinarisch, sondern auch mit einem unvergesslichen Gesamterlebnis im «Ecco» verwöhnen.

Eine wunderbare wie auch eine spannende Genussreise ist das „Meet the New Chef“-Package. Hier erleben und schmecken Genussliebhaber Reto Brändlis neue kulinarische Handschrift. Das Arrangement umfasst eine Übernachtung im Hotel Giardino Ascona, einen Aperitif hinter den Kulissen der Ecco-Küche mit Brändli und ein von ihm kreiertes 5-Gang-Menü, das klassische Eleganz und kreative Finesse vereint. Die Gäste dürfen sich auf eine spannende kulinarische Reise durch das neue «Ecco» in Ascona freuen – begleitet von persönlichen Einblicken und einem inspirierenden Austausch mit dem neuen Chef.

Restaurant Ecco / Giardino Ascona
Via del Segnale 10
6612 Ascona
Telefon +41 91 785 88 88