Gelebte Werte – Hotelmanager Ingo Domaschke

Im Osten Deutschlands aufgewachsen, war Ingo Domaschke schon sehr früh klar, dass er raus will, die Chancen der Freiheit entdecken möchte und mehr als nur unbedingt all die mannigfachen Kulturen und deren Menschen darin entdecken muss und hier seine berufliche Erfüllung findet. 

Nicht musikalisch und schon gar nicht von der Schauspielkunst bereichert, wählte er die Herausforderungen in der Hotelbranche. Ausbildung und Studium in der Schweiz, lange Aufenthalte und harte Managementtrainings in Amerika, Österreich und dann … 11 Jahre in Asien. Alle Aufgaben in der Hotellerie und insbesondere in Asien waren für ihn sehr prägend. Während in Deutschland eine eher flache Hierarchie und eine starke Regulierung typisch sind, sind in Thailand Hierarchien oft weniger transparent und traditionelle Werte spielen eine größere Rolle. In Asien begegnen sich die Menschen mit einem Lächeln und sind sehr herzliche wie aufmerksame Gastgeber. Gerade hier … in Asien hat er verstanden, dass Führung tief in den Menschen und der Kultur verwurzelt ist. Ingo Domaschke legt Wert auf maßgeschneiderte Erlebnisse sowohl für Gäste als auch für Kollegen. „Jeder Gast kommt aus einem bestimmten Grund, sei es geschäftlich oder privat. Hier im Hotel passen wir jeden Kontaktpunkt individuell an – von den Annehmlichkeiten bis hin zum kulinarischen Angebot“, erklärt er. Diese Liebe zum Detail, seine wertschätzende Art und seine ausgeglichene Ruhe haben seinem Wirken viel Anerkennung und Respekt eingebracht.

Mit jeder Begegnung fällt mir auf, dass Ingo Domaschke viel Ruhe ausstrahlt. Er wirkt sehr widerstandsfähig, visionär und charismatisch. Sein Job erfordert viel Gespür für eine achtsame Personalentwicklung und -führung, denn nur so findet er jene Kreativität und den nötigen Planungsfreiraum, um einen solchen Relaunch wie jetzt hier im Hilton Düsseldorf zu bewältigen. Und wenn er gerade über die Schultern zur Bar schaut, kann man sein zufriedenes Schmunzeln erkennen. Das Team zaubert mal wieder.

Die Wiedereröffnung eines Hotels birgt Risiken und Chancen. Man muss sich anpassen, Chancen nutzen und mit Situationsbewusstsein vorangehen. All dies gelingt ihm vorzüglich, denn er ist in jedem Moment und in jeder Ecke des Hotels unmerklich präsent. Sein Engagement für Beständigkeit wie auch für Achtsamkeit gewährleistet, dass jeden Tag maßgeschneiderte Erlebnisse und emotionale Verbindungen geschaffen werden und so eine charmante Gastfreundschaft gelebt und aufrechterhalten wird. Hier im Hilton ist die freundliche Kundenorientierung spürbar. Der Gast ist willkommen, erfährt Wertschätzung und darf gern sein schweres Alltagsgepäck abladen.

Auch wenn am frühen Morgen der nasskalte Nebel durch die Gassen schleicht und der Wind allerlei Blattwerk in Unruhe bringt, startet Ingo Domaschke mit einer Laufrunde in den Tag. Ein kurzer Stopp beim Bäcker und dann den ersten Kaffee im gemütlichen Zuhause. Mit viel Ruhe und sicherlich mit einem entspannten Lächeln bereitet er das Frühstück für seine Familie, bevor er sehr zuverlässig um sieben Uhr im Hotel die Herausforderungen des Tages annimmt. Nein … Probleme gab es letzte Nacht nicht, sondern einige Aufgaben für sein engagiertes Team. Alles wurde gelöst. Natürlich gibt es sehr viel Skurriles und Merkwürdiges, aber auch Übliches und Alltägliches im Getriebe eines Hotels. Daher ist es eine wichtige Aufgabe, dass der Gast das Hotel zufrieden verlässt, auch wenn ab und an einige Gäste sehr geschickt versuchen, die Grenzen extrem auszutesten. So wird sein auch mal zu Sport. Doch auch darauf hat Ingo sein servicefreundliches Team trainiert. Den Start in den Arbeitsalltag beginnt er mit seinem ganz eigenen Lächeln und einer entspannten

Teambesprechung, denn alle Abläufe sind längst bekannt und sensibel justiert. 760 Gäste, mindestens 760 Sonderwünsche sind zu bewältigen. Dazu gesellen sich fünf Tagungen mit ganz besonderen Anforderungen an Technik und auch an die Gastronomie. Auch hier gibt es kreative Lösungen, denn solche Anforderungen sind hier im Hilton Tagesgeschäft.

Es bleibt spannend im Hilton, denn Stillstand steht nicht auf der Agenda der unternehmerischen Leidenschaft von Ingo Domaschke und seinem Team. Sie verstehen es, mit ihrem kreativ-charmanten Gespür ein vorzügliches Haus stets im Puls der Zeit zu halten.

Ich bin mir auch sicher, dass Ingo am Abend mit seinem ganz eigenen Lächeln den Arbeitsort verlässt und in die ausgleichende Familienwelt eintaucht.

Souverän gelaufen – F&B Manager Lorenz Morgenschweis

Er hat mich mehr als nur beeindruckt und mich bereichert und zu allerlei Gedankenzügen angeregt. Selten ist mir eine solche Kompetenz im Food-&-Beverage Bereich begegnet. Lorenz Morgenschweis gestaltet zudem mit einer feinen Souveränität und greift völlig Selbstverständlich aktiv und auch sehr geschickt im Service ein und unterstützt mit viel Engagement sein Team.

Probleme?! Nö … Er bietet Lösungen an und erkennt bereits beim ersten Augenkontakt mit seinen Gästen deren Wünsche. Zudem ist er Sommelier und vollgepackt mit reichlich Fachwissen. Er redet sich nicht in den Vordergrund und begegnet seinen Gästen nicht mit übergriffigen Ratschlägen, sondern steuert mit viel Feingefühl die Wünsche seiner Gäste auf den richtigen Weg. Der Gast steht im Mittelpunkt und soll mit Respekt und Wertschätzung in seiner Entscheidungsfindung unterstützt werden. Glück hat … wer solche Mitarbeiter hat. Willkommen im Hilton Hotel Düsseldorf. Hier lehnt man sich in der obersten Heeresführung entspannt zurück und genießt die außergewöhnliche Kompetenz seiner Führungskräfte, welche diese mit viel Empathie an ihre Mitarbeiter weitergeben.

Lorenz Morgenschweiß hat die 60er-Latte erreicht und führt souverän durch seinen Bereich. Ruhig, geduldig, zuvorkommend und sehr höflich führt er den Gast durch die Erlebniswelt Restaurant. Nein … „no go“ kennt er zwar, jedoch werden diese nicht zum Thema.

Die Nachfrage nach international inspirierter Küche nimmt zu und damit auch die fachliche Beratung. Auch gibt es eine wachsende Nachfrage nach gesunden, nachhaltigen und regionalen Produkten und dann gibt es allerlei kunterbunte und aromenfüllende Weinthemen, welche Lorenz Morgenschweiß mit einem ehrlichen Lächeln und bedächtig beantwortet. Ein Lexikon benötigt er dazu nicht. Es sind seine Erfahrung und sein schieres Wissen, welche ihn über die Bühnen des Restaurants, der Bar und der Banketträume wandeln lassen. Er hat gelernt, dass jeder Gang nicht unnötig und Umsicht eine gelebte Selbstverständlichkeit ist. Nonchalant sortiert er das Besteck neu, serviert mit einer Leichtigkeit die Speisen und Getränke. So vergehen selten Tage, an denen er keinen Halbmarathon bewältigt. Klar … auch im Leben weit Außerhalb seines Arbeitsplatzes ist er Läufer und bereichert seinen sportlichen Geist jedes Jahr mit einem Marathon. Mal Köln … mal Berlin oder auch mal auf internationalen Pisten.

Die Gastronomie kann mit den Gehältern und Arbeitsbedingungen anderer Branchen oft nicht mithalten, was junge Menschen abschreckt. Dazu machen der hohe körperliche und psychische Arbeitsdruck sowie unregelmäßige Arbeitszeiten den Beruf unattraktiv. Für Lorenz Morgenschweiß kein Thema. Er macht seinen Job aus Berufung, viel Feingeist und mit einem satten Touch Leidenschaft und einer zarten Nuance Philosophie. Der Austausch mit Menschen und die Vielfalt seines Tuns geben ihm ganz viel Zufriedenheit. Überlastung?! Nö … Jeder Tag bietet neue, besondere Gäste und Momente. Hierauf ist er neugierig. Ebenso wie auf jeden Kilometerhinweis beim Marathon. Er ist definitiv ein Menschenfänger. Sammelt Kilometer und Begegnungen. Sind sie doch auch ein wundervolles Lebenselixier. Ich freue mich auf die nächste Begegnung und den philosophischen Austausch mit Lorenz.

Es lohnt sich ungemein Lorenz Morgenschweis im Restaurant Philosoph im Hilton Hotel in Düsseldorf zu entdecken.

Kultivierte Klarheit – Daniela Hinterberger dirigiert im Hilton Hotel Düsseldorf

Willkommen im PHI|LO|SOPH, dem Restaurant im Hilton in Düsseldorf. Hier wird nicht kluggeschissen, sondern Kundenwünsche werden aufgefangen und mit viel Wertschätzung bereichert. Der Service schenkt dem Gast eine sehr entspannte Aufmerksamkeit und versteht es vorzüglich, auch zuzuhören. Fernab von Hektik und dem üblichen Alltagsgedöns.

Frohgelaunt, gepaart mit ganz viel Lust auf Draußen und Natur, streichelt Daniela Baumgartner den Hals ihres Pferdes. Der morgendliche Nebel liegt noch wie Watte auf den Naturlandschaften und mag sich noch nicht entscheiden, ob er sich verzieht oder einfach liegen bleibt. Eine herrliche Stimmung, welche Daniela Hinterberger intensiv einatmet und fernab vom hektischen Alltag in ihren Gedanken vorsortiert. Diese Art der Begegnung mit Natur und Tier gibt ihr ganz viel Entspannung und Raum für klare Gedanken. Ihr Pferd, der Lusitano Ebay, zollt ihr mit hoch erhobenem Kopf viel Aufmerksamkeit und baut sich zu seiner vollen Größe auf, um eine Situation zu überblicken. Typisch für diese Rasse ebenso wie ihre Nervenstärke und Gelehrigkeit. Und…Lusitanos haben eine sehr menschenbezogene, tiefe Verbindung zu ihren Besitzern.

All jene Werte pflegt Daniela Hinterberger auch in ihrem Job als Chefdirigentin am Herd. Nur mit einem klaren Wertekompass, einer sensiblen Nuance Empathie und Nervenstärke gelingt es ihr nahezu perfekt, ihr engagiertes Team mit viel Aufmerksamkeit zu steuern.

Nach nunmehr 15 Jahren im Düsseldorfer Hilton gelingt es ihr mittlerweile nonchalant, die Gäste im „Philosoph“ und mitunter 800 Kongress- bzw. Tagungsgäste im Bankettbereich mit besten Speisen zu versorgen. Viele Abläufe hat sie so kultiviert, dass Reibungsverluste erst gar nicht auftreten. Kommandos laufen unaufgeregt und freundschaftlich mit einem schönen Touch Leidenschaft über die Bühne. Man spürt, trotz des sich täglich verändernden Kostendrucks, die Liebe zum Produkt. Man kocht hier klassisch Modern, international mit einer tiefen Verneigung vor regionalen Feinheiten.

Die kleine Speisekarte ist je nach Saison wie auch regional mit allerlei internationalen Einflüssen gestaltet, lässt klar die Jahreszeit erkennen und versetzt meinen Gaumen in Euphorie. Junger Feldsalat mit Kartoffeldressing und gebackener Roter Bete lässt vorzüglich all die natürlichen Aromen erkennen. Folglich muss es dann unbedingt noch die Ravioli gefüllt mit Hirsch mit Cranberries und Edelpilzragout sein. Wow. Wie schafft Daniela es, solch Produkte in all ihren natürlichen Aromen abzubilden? Die gebürtige Österreicherin hat natürlich ein echtes, ein wahres Wiener Schnitzel auf der Karte. Auch ein Sauerbraten und natürlich die Gans finden eine Pole Position auf der Karte und in meinen Gedanken. Schwierige Entscheidung! Nicht für das liebenswert-herzliche Team im Service. Ich bekomme nun Keule und Schnitzel.

Das wahrhaft-echte Wiener Schnitzel überzeugt die Augen, die Nase und den Gaumen. Die Panade schlägt Wellen und klebt. So weiß der Genießer, dass das Fleisch saftig ist und die Fasern nicht zu Brei geschlagen wurden. Die Keule von der Hafermastgans fügt sich gemütlich an glasierten Maronen, Apfelrotkraut, Kartoffelknödel und einen wundervoll gefüllten Bratapfel. Die Gans kleidet sich in einer knusprig-würzigen Haut. Das herzhaft-zarte Fleisch ist besonders saftig und würzig. Das ausgelassene Fett umläuft die einzelnen Elemente und betont fein deren Aromenkultur. Ehrlich, authentisch und bodenständig eben.

Es sind Genüsse, die nachwirken und die Sinne sehr zufrieden umschmeicheln. Klar, dass hier auch der Philosoph seinen Geist fliegen lässt.

Daniela Hinterberger ist eine Type mit klaren Werten und Zielen. Sie wirkt fern von Unruhe und Stress, hat sie doch auch ein exzellent wirkendes Team um sich vereint.

Restaurant Philosoph im Hilton Hotel Düsseldorf

Georg-Glock-Straße 20, 40474 Düsseldorf / +49 211 43 77 0